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Stand: 26. Februar 2014

Nutzen einer Laufband- / Bewegungsanalyse

Was ist eine Laufbandanalyse?

Wer sollte sich einer Bewegungsanalyse unterziehen?

Mein "Erlebnis" Laufbandanalyse

Wer führt Laufbandanalysen durch?

Woran erkennt man eine hochwertige Bewegungsanalyse?

Checkliste Bewegungsanalyse

Was ist eine Laufbandanalyse?

Sinn der Laufbandanalyse ist die Begutachtung von Haltung und Bewegungsablauf eines Läufers. Dabei wird der gesamte Körper betrachtet, also nicht etwa nur die Beine. Fehlerhafte, eingeschränkte oder gehemmte Bewegungen sollen dabei ebenso ermittelt werden, wie Fehlstellungen der Gliedmaßen. Hierzu läuft der Proband auf einem Laufband "auf der Stelle", damit er mit einer Videokamera aufgenommen werden kann. Die Videoaufzeichnung wird danach am PC ausgewertet. Sie bietet den Vorteil der Zeitlupe und der Nachvollziehbarkeit des vom Analysten behaupteten Mangels durch den Läufer selbst. Hier soll nicht die notwendige, aber relativ oberflächliche Begutachtung von Läuferfüßen beim Kauf neuer Laufschuhe thematisiert werden. Wenngleich die dabei angewandte Methodik (Laufband und Videoaufzeichnung) einer fundierten Bewegungsanalyse ähnelt, erreicht sie auch nicht annähernd deren Umfang und Erkenntnistiefe. So viel vorweg, um zu verdeutlichen, worum es geht. Und nun zu den Details, einschließlich meiner Erfahrung in Form eines Erlebnisberichts (Ja richtig: Der angestrengte, schweißglänzende Typ da rechts, das bin ich. Zur Beruhigung: Das Bild entstand nicht bei der Laufbandanalyse, da geht es beschaulicher zu ...)


Wer sollte sich einer Bewegungsanalyse unterziehen?

Die Laufbandanalyse verursacht Kosten und Mühe, so dass verständlicherweise jeder Läufer nach Gründen fragt, die den Aufwand rechtfertigen. Reichen nicht vielleicht doch "Blick" und Einschätzung des Laufschuhverkäufers beim Anpassen neuer Laufschuhe? Hier ein klares Wort: Nicht jeder, der läuft, ist ein Fall für den Analysten. Gründe, die eine Laufbandanalyse nahe legen, sind folgende:

Für Läufer, die zu keiner der oben geschilderten Gruppen gehören, reicht es, sich anlässlich des Laufschuhkaufes fachlich versiert und eingehend beraten zu lassen. Dies sollte dann ebenfalls per Videoaufzeichnung den "ganzen Kerl" umfassen und sich nicht auf die isolierte Betrachtung des Fußbereiches beschränken. Ohne Beschwerdebefund hat man übrigens nicht automatisch ein zu analysierendes Problem, wenn der Fachmann im Schuhladen einen Schuh mit Stützfunktion innen oder außen empfiehlt.

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Mein Erlebnis "Laufbandanalyse"

Wozu brauchte ich nach über 20 Läuferjahren eine Bewegungsanalyse? - Ausgangspunkt für das Unternehmen war ein Rezept über Laufschuheinlagen meines Orthopäden. Rechts leide ich unter einem Spreizfuß, der nach vielen Laufkilometern irgendwann zu schmerzen anfing. Mit dem Rezept wandte ich mich an ein Sanitätshaus, das die Anfertigung der Einlage mit einer - selbst zu zahlenden - Laufbandanalyse kombinieren kann. Der Tipp dafür kam aus der hiesigen "Laufszene" und wurde erstmalig von Ines umgesetzt. Ihre Erfahrungen waren positiv, so dass auch ich zusätzliche 49,- Euro in meine Fußgesundheit investieren wollte. Darüber hinaus erhoffte ich mir Aufschlüsse zur Verbesserung meines Laufstils.

Ein Termin ist schnell vereinbart. Am "Tag der Wahrheit" betrete ich nach kurzer Wartezeit den Raum mit Laufband, Videoanlage, PC und diversen anderen Analysegeräten. Ein auffällig schlanker, mittelgroßer Mensch in bestem Laufalter begrüßt mich. Meine aktuellen Laufschuhe habe ich an, Diagnose und Therapievorschlag des Arztes dabei. Außerdem habe ich mir Block und Stift zum Aufschreiben mitgebracht, um möglichst keine wichtige Aussage des "Analysten" zu verpassen.

Anamnese: Es beginnt mit einem Einführungsgespräch, in dem alle meine orthopädischen "Wehwehchen" erörtert werden. Wo tut was weh? Wo hat schon mal was weh getan? Mein Gegenüber macht sich eifrig Notizen, schaut sich das Abnützungsbild meiner Laufschuhe an, studiert die Diagnose des Arztes und fragt auch nach mitgebrachten Röntgenbildern ... Recht schnell offenbaren entsprechende Bemerkungen, dass er selbst Läufer ist. Daher also die drahtige Gestalt. Das Gespräch über meine Befindlichkeit dauert relativ lange und ist sehr intensiv. Schon dabei empfinde ich es als Glücksfall, einem Läufer gegenüber zu sitzen: Wenn ich Eigenbeobachtungen diverser Läufe wiedergebe, brauche ich sie nicht zu "übersetzen". Seine Rück- oder Gegenfragen lassen den läuferischen Hintergrund klar erkennen. Bevor ich auf's Band darf, wird über eine sensorische Matte noch die Druckverteilung an meinen Sohlen aufgenommen und am PC-Monitor dargestellt.

Dann ist es soweit. Überraschenderweise verlangt er von mir zunächst barfuß und mit nacktem Oberkörper das Laufband zu betreten. Gehend wird mir Gewöhnungszeit eingeräumt, bevor das Band auf moderates Joggingtempo beschleunigt. Trotzdem fühle ich mich ziemlich unsicher und wackelig auf ungewohntem Untergrund und vor allem ohne Schuhe. Während die Videokamera meinen Lauf von hinten einfängt, wechselt er immer wieder die Perspektive, betrachtet mich mal von hinten, dann von der Seite und schließlich wieder von hinten. Nach ein paar Minuten darf ich meine Schuhe anziehen und der Vorgang wiederholt sich in identischer Weise...

Insgesamt war ich sicher nicht länger als sechs, sieben Minuten auf dem Band. Gemeinsam wenden wir uns dann zur Auswertung dem PC zu. Die Videoaufzeichnung erscheint am Monitor. Es hat Logik, überrascht mich aber trotzdem: Was ich da laufen sehe ist "Udo komplett", nicht etwa nur meine Beine. Nach und nach "nimmt" er meinen Laufstil "auseinander", bewertet jede Körperpartie: Kopfhaltung, Schultern, Winkel zwischen Ober- und Unterarm, Winkel zwischen Armen und Oberkörper, Beweglichkeit der Wirbelsäule knapp oberhalb des Saumes meiner Laufhose, Bewegung und Stellung von Beinen und Füßen ...

Bis auf zwei Feststellungen ist alles deutlich im "grünen Bereich". "Bemängelt" wird einerseits meine zu schmale Spur: Die Füße setzen entlang einer gedachten Linie zu zentriert auf... Es fällt mir wie Schuppen von den Augen: Besonders wenn ich schon müde bin, nach sehr langen Läufen, touchieren oder schlagen die Absätze der Schuhe manchmal gegen den Knöchel des anderen Beines. Dem habe ich nie Beachtung geschenkt und nun erfahre ich, dass dafür wahrscheinlich meine verkürzte Adduktorenmuskulatur (Oberschenkel Innenseite) verantwortlich ist. Er zeigt mir sofort zwei Dehnübungen und ich schreibe eifrig mit. Dehnübungen für die Adduktoren gehören seitdem zu meinem Standardprogramm.

Die zweite Unregelmäßigkeit besteht in einer Überpronation des linken Fußes. Seine Erläuterung hierzu gibt mir die Möglichkeit, die Zweckmäßigkeit des eingesetzten Computerprogramms einzuschätzen und - mindestens genauso entscheidend - dass er damit ausgesprochen gut umgehen kann: Er friert das Bild in dem Moment ein, als mein Fuß vollständig auf dem Band steht und vergrößert den Bildausschnitt mit meinem linken Unterschenkel und Fuß. Dann blendet er die Schenkel eines Winkels ein. Den oberen Schenkel richtet er entlang meines Wadenbeines aus, den unteren im 90°-Winkel zur Fußsohle. Das Programm ermittelt den Winkel, der bei mir deutlich zu spitz (zu klein) ausfällt. Dieselbe Messung auf der rechten Seite ergibt dagegen einen tolerablen Wert. Mein "Analyst" sieht die Überpronation auch als Ursache, weshalb meine chronische Achillessehnenentzündung links viel stärker und an der Innenseite ausgeprägt ist.

Immer wieder schlägt er in seinen Erklärungen Brücken zu bestimmten Laufsituationen. Jemand, der gar nicht oder wenig läuft, könnte eine Beratung auf dieser Ebene nicht durchführen. Schon jetzt wird mir klar, dass Laufbandanalysen sehr von der Person des Durchführenden abhängen. Fruchtbarer Boden beim Probanden ist aber gleichfalls eine unabdingbare Voraussetzung: Je besser ich meinen (Läufer-) Körper kenne, umso eher bin in der Lage, seine Einschätzung zu bewerten und zu akzeptieren. Und Akzeptanz wiederum ist Voraussetzung, um das Gehörte ernst zu nehmen und in der späteren läuferischen Praxis umzusetzen.

Die letzten zwanzig Minuten des Gespräches gleiten ins Informelle ab - wir tauschen "Läuferlatein" aus. Erst jetzt wird mir klar, dass mir ein früherer Triathlet gegenüber steht, der jetzt "nur" noch läuft und Marathonzeiten aufzuweisen hat, die für mich unerreichbar bleiben ...

Ins Gespräch vertieft, hätte er dann fast vergessen, einen dreidimensionalen Abdruck meiner Füße aufzunehmen... So stelle ich erst den linken, danach den rechten Fuß auf eine Art Lochblech. Zur Abtastung fahren durch die Löcher Stifte nach oben, deren Position in ein 3D-Bild am Computer umgesetzt werden. Dieser elektronische Fußabdruck wird später zur Anfertigung meiner Einlagen verwendet. Ärztliche Diagnose und Ergebnis der Bewegungsanalyse werden bei der Einlagengestaltung berücksichtigt.

Fazit: Ich habe neue Aufschlüsse erhalten, einige Vermutungen wurden bestätigt und viel Bekanntes wiederholt. Für mich war die Veranstaltung wertvoll. Ob sich die 49,- € irgendwann in Form von weniger "Mühsal" amortisieren, werde ich wohl nie vollends erfahren. Mag sein, die bestehenden Probleme schwächen sich ab. Aber wie will man Beschwerden bewerten, die man wegen richtigen, vorbeugenden Verhaltens nicht bekommen hat ... ?

Nach dem Studium diverser Quellen und der Korrespondenz mit einem Analysten, der die erste Fassung dieses Beitrag gelesen hatte, wurde mir klar, dass meine Begutachtung noch deutlich vom heute Machbaren (und Üblichen?) entfernt ist. Im Bereich der Videoaufzeichnung gab's Defizite, bei mir wurde keine Körpermarkierung verwendet und außer meinen Notizen habe ich kein "greifbares" Ergebnis mit nach Hause nehmen können. Dennoch bin ich mit der Prozedur insgesamt zufrieden.

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Wer führt Laufbandanalysen durch?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

Die Qualität einer Laufbandanalyse ist von vielen Faktoren abhängig, zum Beispiel:

Ohne versierten und motivierten Verkäufern von Laufschuhen nahe treten zu wollen: Die beim Laufschuhkauf heute übliche Laufbandanalyse, ob mit oder ohne Videoaufzeichnung, sollte mit sehr viel Skepsis betrachtet werden. Vor allem geht es ja darum, Schuhe zu verkaufen und man entrichtet als Käufer keine zusätzliche Gebühr für die Dienstleistung "Bewegungsanalyse". Kein Sportgeschäft oder Laufshop kann es sich leisten, erst einmal eine Stunde den Laufstil und den Körper des Käufers zu befunden, bevor es dann langsam ans Probieren der Schuhe geht. Trotzdem ist eine versierte Laufbandanalyse auch beim Kauf von Laufschuhen unabdingbar (sh. auch "Laufschuhkauf" in unserer Rubrik "Ausrüstungstipps". Aber auch bei gesondert bezahlten Bewegungsanalysen, die von orthopädisch geschulten und erfahrenen Analysten ausgeführt werden, gibt es Unterschiede. Manche halten Markierungen, die an den Beinen des Probanden und seinen Schuhen angebracht werden, für unverzichtbar, andere (u.a. auch bei meiner Analyse) verzichten darauf. Das eine Institut übergibt Ergebnisse mit Bildmaterial und Empfehlungen als vielseitiges Schriftdokument, woanders kann man sich lediglich auf mündliche Überlieferungen und eigene Aufzeichnungen abstützen (Bei mir fand nur ein Beratungsgespräch statt, dessen Ergebnisse ich eifrig notierte).

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Woran erkennt man eine hochwertige Bewegungsanalyse?

Die Qualität mit der eine Laufbandanalyse durchgeführt wird hängt zum einen von Ausbildung / Fähigkeiten des Analysten und dessen richtiger Vorgehensweise ab. Dass er darüber hinaus selbst Läufer ist oder war, halte ich zusätzlich für unabdingbar. Bei der Beurteilung deines Bewegungsablaufes muss mit hoher Genauigkeit gearbeitet werden. Es kommt also wirklich auf den Millimeter an! Deshalb kann selbst der gewiefteste Spezialist nur so gute Ergebnisse abliefern, wie es seine Ausstattung (Laufband, Kameras, Software, usw.) zulässt.

Was kannst du selbst tun, bzw. worauf solltest du bei der Auswahl eines Instituts achten?

Wie bei vielen anderen Gesichtspunkten des Laufsports (ärztliche Betreuung, Erstellung von Trainingsplänen, Beratung beim Kauf von Ausrüstung, Teilnahme an Veranstaltungen, usw.) ist auch die Auswahl eines guten Instituts für die Bewegungsanalyse mit Risiken behaftet. Durch Empfehlungen kannst du das Risiko eines Flops deutlich mildern. Empfehlungen bekommst du zum Beispiel von anderen erfahrenen Läufern deiner Umgebung, in einem Laufverein (Sicher auch, wenn du da nicht Mitglied bist. Einfach fragen!) oder in Laufforen (z.B. hier).

Die einfachste Methode - für Leute, die diesen Weg nicht scheuen - ist jedoch das Institut aufzusuchen, sich die Ausstattung anzusehen und nach den Qualifikationen des Durchführenden zu fragen. Dabei kannst du deinen Entschluss von den im folgenden beschriebenen Anforderungen abhängig machen.

Analyst

Er sollte eine einschlägige Ausbildung besitzen (z.B. Physiotherapeut, Orthopädietechniker, Arzt, Lauftrainer) und an den Geräten geschult sein (Nachweise kann man sich zeigen lassen. Die wollen dein Geld, sollten mithin akzeptieren, dass man wissen will wofür man bezahlt). Meine Erfahrungen haben mich in der Auffassung bestätigt, dass der Durchführende selbst Läufer sein sollte. Das erleichtert die Kommunikation wesentlich und steigert so die Güte der Ergebnisse.

Videoaufnahmetechnik

Zur Aufnahme werden zwei Kameras benötigt: Eine nimmt den Läufer von hinten, eine weitere von der Seite auf. Die "Augen" des Systems müssen fest installiert und dabei genau auf das Laufband justiert sein. Damit werden Winkelfehler bei der Aufzeichnung minimiert. Nur gestochen scharfe Bilder, sowohl in der Bewegung als auch bei der Einzelbildbetrachtung, ermöglichen sichere Aussagen. Der Aufnahmequalität der Kameras kommt daher entscheidende Bedeutung zu. Sie sollten in der Lage sein 50 Aufnahmen pro Sekunde mit Belichtungszeiten um die 1/500 Sekunde bereit zu stellen. Niedrige Belichtungszeiten und eine hohe Bildfrequenz sind wichtig, weil entscheidende Momente deiner Laufbewegung eingefangen werden müssen (Lande- oder Stützphase des Fußes) und eben nur den Bruchteil einer Sekunde dauern (Größenordnung 50 Millisekunden). Solche Bilder sind auch mit Hochwertkameras nur in sehr gut ausgeleuchteter Umgebung (ähnlich einem Fotostudio) möglich. Scheinwerfer mit hoher Leuchtstärke (an der Decke, aber auch aus den beiden Aufnahmerichtungen) sind daher ein weiteres Kriterium, ob die Analyse unter optimalen Bedingungen durchgeführt wird.

Das Laufband

Kein Laufband kann die tatsächlich im Freien herrschenden Laufbedingungen in die "Stube" holen. Je robuster ein Band gebaut wurde, umso geringer sind jedoch die Unsicherheiten des Probanden, der womöglich zum ersten Mal in seinem Leben auf solchem Untergrund läuft. Das Band darf weder zu stark durchhängen, noch sich seitlich verschieben. Darüber hinaus muss die Lauffläche lang und vor allem breit genug sein. Am besten eignen sich Lamellenlaufbänder (werden in Art einer "Panzerkette" gefertigt und angetrieben), denen jedoch meist die preisgünstigeren Schleiflaufbänder vorgezogen werden. Beim Besichtigungstermin kann man seine Laufschuhe mitnehmen und das Band ein, zwei Minuten testen.

Körpermarkierungen

Eine sichere Beurteilung von Laufbewegungen orientiert sich an Referenzpunkten wie Gelenken, vorspringenden Knochen oder auch der Mitte des Wadenmuskelbauches. Nach Markierung dieser Stellen auf der Haut (Stift oder Aufkleber) kann der Analyst die Referenzpunkte auf dem Monitor exakt anklicken. Ohne Markierung ist das Auswerteverfahren höchstwahrscheinlich zu ungenau.

Messung des Fußdruckes

Messungen der Druckverteilung an der Sohle des stehenden Läufers geben Aufschluss über Anomalien oder degenerative Veränderungen der Fußstatik. Inzwischen ist die Gerätetechnik allerdings schon einen Schritt weiter: Mit Messsohlen, die in die Laufschuhe eingelegt werden, kann die Druckverteilung dynamisch, das heißt beim Laufen, ermittelt werden. Verändert sich das Druckbild in der Bewegung gegenüber der statischen Aufnahme, kann man auf fehlerhafte Bewegungsabläufe rückschließen.

Auswertesoftware

Die in der Aufzeichnungsphase gewonnenen Körperansichten und Fußdruckverteilungen müssen vom verwendeten Computerprogramm simultan am Bildschirm darstellbar sein. Damit kann der Auswerter alle Bilder / Daten zueinander in Beziehung setzen. Darüber hinaus werden per Mausklick bestimmte Winkel zur Beurteilung der Läuferbewegung eingezeichnet.

Empfehlungen und Dokumentation

Jede Laufbandanalyse hat ein Ergebnis. Im Idealfall wird dir attestiert, dass keine ererbten Fehlstellungen, degenerativen Veränderungen oder falschen Bewegungsabläufe vorliegen. Falls doch, ist der Analyst Fachmann genug, um dir Korrekturempfehlungen geben zu können. Diese sollten sich nicht allein auf das Anraten einer Einlagen- oder speziellen Schuhversorgung beschränken. In vielen Fällen kann die Kombination aus Dehn- und Kräftigungsübungen die Probleme beseitigen oder zumindest lindern. Ergebnisse, Empfehlungen und Bildmaterial gehören abschließend als Bericht in die Hand des Läufers. Spätere Analysen, Besuche beim Orthopäden oder einfach die fortwährend selbstkritische Betrachtung des eigenen Laufs finden darin wichtige Hinweise.

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Checkliste Bewegungsanalyse
Analyst: Welche Ausbildung hat er? Ist er Läufer?
Aufnahmetechnik: Sind zwei Kameras für frontale und seitliche Aufnahme vorhanden und fest ausgerichtet?
Ist eine lichtstarke Beleuchtungsanlage vorhanden?
Laufband: Bei kurzem Test hängt das Laufband nicht durch. Außerdem hat es eine für sicheres Laufen ausreichend dimensionierte Lauffläche.
Körpermarkierungen: Verwendet der Analyst Körpermarkierungen?
Fußdruckmessung: Geschieht die Fußdruckmessung statisch und dynamisch?
Auswertesoftware: Sind alle Ansichten, einschließlich Fußdruckmessung, gleichzeitig am Monitor darstellbar?
Dokumentation: Ist vorgesehen Bildmaterial, Ergebnisse und Empfehlungen der Bewegungsanalyse in gedruckter Form zu überlassen?



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Nützliche Links

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