Sagt der linke zum rechten Fuß … – 3 Ländereck Ultra 2015

Sagt der linke zum rechten Fuß: „Heute übertreibt er’s aber. Hab’ echt die Faxen dicke! Außerdem erinnert mich das ziemlich an die doofen Trails aus dem letzten Jahr.“ Antwortet der Rechte: „Dass du dich nach all der Zeit noch aufregst? Wann hätte der je auf uns Rücksicht genommen?“ – Das Gezeter aus dem Kellergeschoss kommt klar verständlich bei mir an und ich gebe den beiden Recht. Nur ändern kann ich’s nicht. Der Kurs ist vorgegeben und führt nun mal über Stock und Stein. Schon seit bald 40 Kilometern. Oder genauer: Auch über Stock und Stein. Auf der Mehrzahl der Kilometer gibt’s fußtechnisch nix zu meckern. Allerdings sind meine Gehwerkzeuge verweichlicht, weil sie in diesem Jahr ausschließlich feine bis feinste Untergründe in Training und Wettkampf serviert bekamen.

Die Beine sind übers Wehklagen schon hinaus. Bei denen reicht’s mangels Energie höchstens noch zu „kraftlosem Stöhnen“. Gründe zu schwächeln haben sie natürlich vorzuweisen; die üblichen zunächst: Vor nur sechs Tagen ein flotter Fünfziger und danach weitere Trainingseinheiten. Leider auch einen für mich Peinlichen: Ich verwechselte diesen Lauf mit dem Bleilochlauf, für den ich gleichfalls gemeldet bin. Der geht über 46 km und diese Zahl spukte bei der Wochenplanung durch meinen Kopf. Tatsächlich stehen für den 3 Ländereck Ultra 57 km an, weshalb ich mit niedrigem Ladezustand meiner Akkus anreiste. Normalerweise unkritisch, nur sollte das eine Regenerationswoche mit stark eingeschränktem Pensum werden …

„Hinten raus“ dürften sich meine Laufstelzen übers Schlappmachen folglich nicht wundern. Doch die Flügel wurden mir schon etwa in Höhe der 30 km-Marke gestutzt, wofür es nur eine „Erklärung“ gibt: Das ist definitiv nicht mein Tag heute! Die miserable Tagesform bleibt allerdings rätselhaft. Erholsam geschlafen, gutes Allgemeinbefinden, keine sonstigen Unregelmäßigkeiten. Noch gut und gerne 18 Kilometer und der Schatten meiner selbst wird lang und länger. Wenn ich keiner Täuschung unterliege (wofür so gar nichts spricht), dann wird mich der „3 Ländereck Ultra“ heute – im wahrsten Sinne des Wortes – zur Strecke bringen …

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Anfragen und sich einladen lassen, nur so konnte man zu einem Startplatz beim 3 Ländereck Ultra kommen. Hab ich gemacht, sehr früh und stehe deshalb auf Platz eins der Startliste. Die Veranstaltung schien mir zu diesem Zeitpunkt ideal in meinem Trainingsaufbau: Ein relativ flacher Ultra und ausreichend „kurz“, um als „langer Lauf“ in Betracht zu kommen. Also auf nach Thüringen, ins Dorf Treben, ein paar Autominuten nördlich der bekannten Skatstadt Altenburg gelegen. Das mit dem „Dreiländereck“ ist richtig und irreführend zugleich. Tatsächlich berühren sich ganz in der Nähe die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Die Strecke des „3 Ländereck Ultra“ wechselt jedoch nur zwischen den beiden letztgenannten hin und her. Aber wen juckt’s, das Kind muss schließlich einen Namen haben.

Im Nicht-Frühling dieses Jahres darf man sich glücklich schätzen, wenn üblere Wetterkapriolen ausbleiben. Zwischen zwei Tiefausläufern, erwischen wir den einzig brauchbaren, allerdings viel zu kalten Tag. Wobei diese Feststellung natürlich nur mein höchst subjektives Empfinden unter grauem Himmel wiedergibt, bei etwa 4°C am Start um 9 Uhr. Vielen anderen kann es auf weiten Distanzen nicht kalt genug sein … Witterungsgrund genug jedenfalls mich warm einzupacken. Same procedure as last sunday: Jacke, Longtight, Mütze, Handschuhe. Laut Wetterbericht soll es sonniger werden aber nicht viel wärmer und wohl auch windiger. Folglich sollte ich den Lauf in dieser „fetten Verpackung“ ohne Hitzestau überstehen können.

Roxi ist dabei, zum ersten Mal in diesem Jahr und gleich über 57 km. Da ihr seit Wochen Laufdauern jenseits etwa anderthalb Stunden fehlen – meine langen Läufe habe ich in dieser Zeit mit hundefreien Wettkämpfen verknüpft – bin ich ein wenig in Sorge. Ich habe mir deshalb vorgenommen meinen Vierbeiner argwöhnisch zu beäugen und den Wettkampf abzubrechen, wenn Schwächen erkennbar werden. Nicht, weil ich wirkliche Bedenken hätte, was ihre Ultratauglichkeit angeht. Aber niemand kann in die Zukunft sehen und Roxi hat immerhin schon acht Lenze auf ihrem schwarzen Buckel.

Vorm und beim Start ist davon herzlich wenig zu bemerken, denn Roxi dreht durch. Bis in die teilweise schon ergrauten Haarspitzen prallvoll mit Adrenalin, gebärdet sie sich wie eine tollwütige Bestie. Wie immer und doch will mir scheinen als hätte dieses Verhalten gegenüber letztem Jahr eine Steigerung erfahren. Wahrscheinlich sind unsere gemeinsamen Wettkämpfe nur zu lange her und die Bilder der dem Wahnsinn verfallenen Kreatur inzwischen verblasst. Wer Roxi im Rausch körpereigener Drogen erlebt, wird sie nicht wiedererkennen, nachher, unterwegs, zufrieden auf vier Pfoten tippelnd, zuweilen beidseits der Strecke erkundend oder schnüffelnd und jederzeit gehorsam Herrchens Kommandos befolgend.

Gehorsam, ohne den unsere Laufpartnerschaft nicht möglich wäre, denn nur anfangs lege ich ihrer Hundenatur „Fesseln“ an. Und auch das nur aus Sicherheitsgründen, inmitten eines vielköpfigen Teilnehmerfeldes, oder wenn wir, wie hier in Treben, zum Auftakt Straßen nutzen. Bereits drei Minuten nach dem Start sehe ich Land. Um genau zu sein, einen asphaltierten Radweg inmitten einer lieblichen Wiesen- und Auenlandschaft. Na dann: „Roxi Sitz!“ Ich löse die provisorische Leine und lasse ihrer Lauflust die Zügel schießen: „Lauf!“ Das mit dem „schießen“ darfst du durchaus wörtlich verstehen. Es dauert nur Sekunden, bis die schwarze Kanonenkugel den Schwanz des inzwischen fast 200 Meter enteilten Feldes eingeholt hat, dortselbst eine Kehrtwende vollführt und wieder auf mich zu rast. Unter anderem wegen solcher irrwitzigen, von ihrer explosiven Natur diktierten Sprints, bin ich so vernarrt in diesen Hund …

Roxis Seele ist nun wieder im Gleichgewicht und ich versuche meinen Rhythmus zu finden. Dazu muss ich zwei Identitäten, Läufer und Hundeführer, miteinander verschmelzen. In die Realität des Wettkampfs übertragen heißt das konkret: Das Laufen irgendwie automatisieren, damit ich mein Hauptaugenmerk auf Roxi richten kann. Ich muss Gefahren für meinen Hund, Mitläufer oder Dritte im Ansatz erkennen. Vermutete Gefahren, wie Radfahrer auf Feldwegen, Autos im Wald, Straßen die wir queren oder nutzen und anderes mehr. Aber auch unvermutete Situationen können sich ergeben, bisher nie Erlebtes. Um alle Risiken zu entschärfen steht mir eine Handvoll tausendfach trainierter Kommandos zur Verfügung:

„Zu mir!“ bedeutet das Ende jeglicher Freiheit: Herkommen!

„Langsam!“ hat nichts mit dem Tempo zu tun. Roxi soll an meiner linken Seite laufen.

„Rechts!“ heißt: An meiner rechten Seite laufen.

„Halt!“ veranlasst Roxi sofort stehen zu bleiben.

„Sitz!“ erklärt sich von selbst.

Auch wenn das Läufern ohne Hund seltsam vorkommen mag: Letzten Endes läuft es auf eine sich hündisch sorglos amüsierende Roxi hinaus und einen Udo, der sehen muss, wie er zu seinem Laufvergnügen kommt (was ihm jedoch regelmäßig gelingt).

„Ende“ steht auf der Tafel, mitten im Nirgendwo. Und ein paar hundert Meter weiter, vor einer Bachbrücke, noch einmal derselbe Hinweis: „Ende“. Nur Minuten unterwegs und schon die erste Denksportaufgabe: Was ist hier zu Ende? Keine Zeit darüber zu grübeln. Muss auf Roxi achten und auf mich; will zum Ende des Feldes aufschließen (im Rudel ist die Orientierung leichter), darf dabei aber nicht überziehen. Gut fünf Minuten Wegstrecke lasse ich mir Zeit dafür, komme an Fischteichen vorbei, bis ich schließlich das Schlusstrio der 23 gestarteten LäuferInnen direkt vor mir habe.

Haselbach liegt im Wilden Westen. Das jedenfalls will die filmreife Kulisse einer Westernstadt mit Bahnanschluss uns glauben machen. Cowboys? Sheriff? Fehlanzeige. Außer bunt geflecktem Läufervieh zeigt sich kein Leben in der Geisterstadt. Keine Minute währt der Spuk, dann nimmt uns ein breiter Wirtschaftsweg auf. Junger, niedriger Wald beidseits, dominiert von Kiefern und Birken. Das Schlusstrio bleibt langsam zurück, dafür verkürze ich den Abstand zu einem Läuferpaar vor mir. Plötzlich öffnet sich querab eine Schneise im Wald, durch die ich einen Blick zum Haselbacher See erwische. Sicher das Ergebnis eines aufgelassenen, später gefluteten Braunkohletagebaus. Kann's nicht beweisen, doch Vegetation, sandiger Untergrund, das riesige, mit Wasser gefüllte Areal, das komplette Landschaftsbild, alles erinnert mich an ähnliche Flächen, die ich vormals in Sachsen oder Brandenburg sah.

Wir werden den See umrunden. Das ist so ziemlich das Einzige, was ich mir von der veröffentlichten Streckenkarte gemerkt habe. Immer wieder erlaubt der Bewuchs Durchblicke zur Wasserfläche. Der sandige Weg schlägt Haken um Haken. Aufpassen: Was mich betrifft, um nicht zu stolpern. Roxis wegen, weil Biker oder motorisierte Waldarbeiter mit vielem rechnen, nur nicht mit freilaufenden Vierbeinern. Ich halte Sichtkontakt zum Duo vor mir. Lange Gerade … auf einmal sind beide verschwunden. Nach links, obwohl keine Markierung in diese Richtung weist und sich der Weg auch geradeaus fortsetzt. „Abzweige ohne Markierung = geradeaus!“ Andreas Pautzsch‘ Einweisung vor dem Start war unzweideutig. Andererseits erscheint mir der Geradeausweg unwahrscheinlich, da offensichtlich wenig benutzt. Ich warte auf das Schlusstrio, hoffe einer der drei kennt sich aus oder läuft mit GPS. Alternative, steinzeitlichen Instinkten gehorchende Interpretation meines Verhaltens: Wenn schon verlaufen, dann bitte in der Gruppe (Sippe, Rudel) … Geteiltes Leid ist halbes, in diesem Fall dann sogar Viertelleid.

Einer vermittelt den Eindruck als kenne er sich hier aus. Also nach links und unten. Apropos unten: Bereits mehrfach waren durchaus steile Buckel zu erklimmen oder über gleichermaßen abschüssige Pisten zu verlassen. Nur ein paar Meter, folglich nicht sonderlich kraftraubend. In der Summe allerdings auch nicht zu vernachlässigen. Künstliche Buckel vermutlich. Wer wirft solche Wälle auf und warum? Wieder denke ich an ein aufgelassenes Kohlerevier, wo vorzeiten Deckschichten zur Seite geschoben wurden.

Wieder solo unterwegs, das Trio lässt es gemächlicher angehen als ich. Passt mein Tempo? Einstweilen fühlt es sich nicht an, als betriebe ich Raubbau mit meinen Kräften. Und ob das bis zum Ende hin auf diese Weise gutgehen kann, vermag ich nicht zu sagen, nicht nach nur acht Kilometern … … Eine Kreuzung. Vier gut ausgebaute, nach Augenschein gleich häufig frequentierte Richtungen und keine Markierung. Folgte ich dem Strecken-Gesetzbuch des Andreas Pautzsch, liefe ich nun geradewegs in die Irre. Zumindest sagt mir das mein siebter Orientierungssinn, der mich um den See dirigieren will. Doch nix Genaues weiß ich nicht, gehorche also einmal mehr urmenschlichem Sozialverhalten: Warten auf das Schlusstrio … Da ist man diesmal nicht vollkommen sicher, doch alles spricht für Linksabbiegen (was sich alsbald als korrekte Richtung herausstellt). „Wenn ich heute noch mal heim finden will, dann sollte ich wohl bei euch bleiben!“ gebe ich zu Protokoll und halte mich fortan daran. Komme ich eben langsamer voran. Doch lieber langsam, als irgendwann einen Abzweig verfehlen!

Um die Sache mit der Streckenmarkierung abzukürzen: Alle weiteren Richtungswechsel und Kursabschnitte werden einwandfrei und gut sichtbar markiert sein. Entweder mit einem „U“ für Ultra plus kleinem Pfeil, mit gelben Pfeilen auf dem Boden oder gelben Punkten an Bäumen. Eine spätere Passage wird ohne Richtungsweisung sein, doch darauf wurden wir in der Einweisung vorbereitet. Die nicht markierte Kreuzung und der Abzweig davor waren laut Veranstalter Andreas ebenfalls mit Hinweisen versehen, die missgünstige Zeitgenossen beseitigt haben müssen. Man mag es mit Unverständnis quittieren, doch was hilft’s: Die Welt ist voller kranker Hirne …

Ich mag mir die Mondlandschaft zu Zeiten des Tagebaus gar nicht vorstellen. Quadratkilometer toter Schutthalden, tiefe Löcher, nicht Baum, noch Strauch, nicht einmal Gras. Gegenden, wie ich sie zum Beispiel in der Lausitz zu sehen bekam. Hier im Altenburger Land hat Mutter Natur den Schöpfungsakt zwischenzeitlich wiederholt. Möglicherweise unterstützt von Homo sapiens, seinen ökologischen Irrweg einsehend (optimistische Variante) oder auch nur wirtschaftlichen, bestenfalls Freizeitmotiven folgend (sicher näher an der Wahrheit). Verschwiegene Buchten, Schilfzonen, hübsche Inselchen, feinsandige, bis auf weiteres einsame Badestrände. Schon an diesem kühlen Märztag begegnen wir häufig Gruppen zu Fuß oder auf Fahrrädern. Wie mag es hier an einem warmen, sonnigen Tag im Sommer zugehen?

Mehrmaliges Fotografieren lässt mich immer weiter hinter meinem „Rudel“ zurückbleiben. Roxi stört das gar nicht, sie hält Tuchfühlung. Für Minuten erhöhe ich mein Tempo, möchte keinesfalls Anschluss und in der Folge womöglich die Richtung verlieren. Geschlossen traben wir schließlich auf den ersten von vier Verpflegungspunkten zu, 12 Kilometer liegen hinter uns. Roxi löst ein wenig Panik aus, hier am Kiosk „Zur Kreuzotter“. So ganz kapiere ich die Zusammenhänge nicht, verstehe aber immerhin, dass der Mann um die Unversehrtheit seiner Kaninchen fürchtet. Die hoppeln nebenan frei durchs Gelände des Kiosks. Vorösterliches Osterhasen-Training? Auslauf als Abwechslung zum alltäglichen Mümmeln im Garten? Freigang ansonsten inhaftierter Rammler? Ich muss nicht alles in diesem Leben verstehen, wohl aber den Cheframmler beruhigen. Roxi wird sich nicht an den Pelzigen vergehen. Die nimmt übrigens von nichts Notiz außer dem reich gedeckten Läufertisch. Hoffen und Warten lohnen sich: Endlich lässt Herrchen einen Keks rüberwachsen. So einen leckeren mit 56 Zähnen (oder waren es 96? 63? 87? xx?). Erst einen und dann – Hundeaugen zu widerstehen bringen nur Unmenschen übers Herz – noch einen … Derweil füllt sich mein Bauch mit Iso und Wasser. Und füllt sich, füllt sich noch weiter, damit ich die nächsten 12 Kilometer einigermaßen hydriert überstehe. Dein fragendes Stirnrunzeln darfst du getrost durch nachsichtiges Kopfschütteln ersetzen, denn …

… ich habe meinen Trinkgürtel nicht zu Hause oder sonstwo vergessen. Der umgürtet mich und es steckt sogar eines von vier Wasserfläschen dort, wo es hin gehört. Eine Schlaufe ist leer, zwei weitere bergen meinen Gelvorrat. Das nette, als Labsal gedachte Arrangement krankt nur leider an einem Systemfehler, der – wie sollte es anders sein – meiner Schusseligkeit geschuldet ist. Die Trinkflasche gehört zu einem anderen Trinkgürtel, daheim im Schrank. Nur bei abgeschnalltem Gürtel, vermag ich sie mit einiger Gewalt in die zu enge Schlaufe zu pressen. Dazu habe ich von Beginn nicht den Nerv und später wird mir zudem die Kraft fehlen. Also bleibt die Flasche wo sie ist, es sei denn ich liefe Gefahr an Durst zu verenden. Diese Episode mangelnder Vorbereitung erzähle ich nur unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit. Also nicht weiter erzählen!

Der See ist Vergangenheit. Auf knubbeligem, von Laub bedecktem Pfad geht es durch das erste Waldgebiet, das die Bezeichnung wirklich verdient. Ein Mitglied unseres Quartetts kann das Tempo nicht mehr halten und bleibt zurück. Da waren es nur noch drei (plus Roxi). Zwischen hohen, viele Jahresringe einschließenden Stämmen richte ich den Blick konzentriert auf den Boden. Heimtückische Wurzeln sollen mich nicht zu Fall bringen. Nach einer Viertelstunde bleiben die letzten Bäume zurück. Felder von gigantischer Ausdehnung, typisch für die zu DDR- und LPG-Zeiten vollzogene Vereinigung vieler Parzellen zu Agrargroßflächen, säumen nun den Weg. Die LPG lebt weiter, in unseren Tagen vermutlich als GmbH. Niemand hat ein Interesse daran die Großflächen aufzuteilen und die vormaligen Bewirtschaftungsverhältnisse wiederherzustellen. Wozu auch? Im großen Stil Landwirtschaft zu betreiben entspricht den Gesetzen der Marktwirtschaft und den Regeln der EU. Man mag das bedauern, wird es aber nur durch entsprechendes Verbraucherverhalten ändern können …

Roxi und ich üben Paarlauf, denn mehrere Dörfer oder Weiler sind zu durchlaufen, Straßen zu passieren. Ortsnamen im thüringisch-sächsischen Grenzland, die ich mir nicht hätte merken können, ohne sie wenigstens in zwei Fällen fotografisch zu dokumentieren: Gerstenberg und Unterzetzscha. Ohne Scham gestehe ich, letzteren nicht mal korrekt aussprechen zu können. Kann man sicher nur mit original sächsischem Zungenschlag unter reichlicher Verwendung des „sch“ …

Runter von der Straße und schon wird’s wieder hübscher: Eine Pferdekoppel am Hang, zweifach begrast, rechts ein Bach. Schauen, Gefallen dran finden, abspeichern, alsbald davon zehren, denn die nächsten zwei, drei Kilometer sind nicht wirklich was für die Augen. Aber der Reihe nach: Erst ein mit Betonplatten gepflasterter Weg. Klobige, lediglich den Zweck des Mit-Trecker-und-Wagen-nicht-im-Schlamm-versinken-Wollens erfüllende DDR-Ware. Also bitte nix wirklich eben Verlegtes vorstellen. Tatsächlich besteht an den Übergängen von einer Schwelle zur nächsten akute Stolpergefahr. Angst essen Seele auf: Nach meinem Tiefflug von Fürth bewältige ich den Abschnitt nur mit markant erhöhter Herzfrequenz …

Es folgt der zweite Verpflegungsposten bei Km 24, unmittelbar neben einer stark befahrenen Bundesstraße. Man kann die Autos nur vorbei sausen hören, auf tiefer gelegter Trasse aber nicht sehen. Danke für die Labsal, „Roxi langsam!“ und auf breiter Brücke drüber weg. „In Windischleuba müsst ihr ein bisschen auf die Markierungen Acht geben!“ meinte Andreas eben. Er ließ es sich nicht nehmen Wohl und Wehe seiner Starter auch an der zweiten Tränke zu verfolgen. Die Warnung wäre allerdings nicht nötig gewesen: Alles gut sichtbar mit „U“ beklebt oder Pfeilen bepinselt. Verlaufen schlechterdings unmöglich. Erst ein Gewerbegebiet, dann Wohnstraßen, Fußwege, auch mal zwischen Schrebergärten, zuletzt wieder Landschaften. Von Menschenhand gestaltet, doch keineswegs hässlich. Ausgedehntes Weideland zu meiner Rechten, idyllische Auen links. Noch kann ich den Fluss nicht ausmachen, eine Infotafel kündigt ihn aber an: „Lebensraum Pleiße“. Beim Überqueren des Flusses schwelge ich in einem Szenario, das ein Caspar David Friedrich ohne zu zögern in Öl verewigt hätte. Dunkelgrünes, träge fließendes Wasser, vom Wind leicht gekräuselt, die Ufer von altem Baumbestand und Wiesen gesäumt. Höhepunkt im Zentrum des Gemäldes: Eine bedächtig grasende Schafherde, selbstverständlich für uns arrangiert. Darauf würde ich jedenfalls einen Eid ablegen, wäre das Startgeld mit 20 Euro nicht viel zu niedrig, um davon auch noch Schafe für einen halben Tag zu mieten …

Jenseits der Pleiße weiß die Strecke ausnahmslos zu gefallen. Zunächst streicht der Blick frei über Feld und Rain. Wir begegnen zwei Spaziergängern. „Wie heißt denn die Veranstaltung?“ will der eine wissen. Ihm begegneten einige Läufer, allesamt in dieselbe Richtung strebend, mangels Startnummer aber nicht zuzuordnen. Ich informiere wunschgemäß und suche nach dem fälligen „Ach so!“ wieder Anschluss an mein „Rudel“. Das trabt alsbald durch einen Weiler, der die Erwähnung in diesem Bericht allein seinem putzigen Namen zu verdanken hat: Pöppschen. Hinter Pöppschen locken der zweite Forst und in seinem Inneren ein paar unvergessliche Naturschönheiten. Auf sich selbst und den Launen des Wetters überlassenen Urwald folgt ein dicht mit Bärlauch bewachsener Fleck. Leider zu früh im Jahr, um sich auch noch an Blüten erfreuen zu können. Am Himmel vollzog sich übrigens in der letzten halben Stunde eine sehr erfreuliche Entwicklung: Er hatte genug vom tristen Grau des Morgens, wechselte zu weiß-blau und nun bringt die Sonne den Wald zum Leuchten …

Alles vom Feinsten, zumindest was das Außen angeht. Doch nun die unumstößliche Wahrheit, zu dem was sich in mir abspielt. Ich bin müde. Hundemüde, um es in gebotener Klarheit zu schildern. Dürfte eigentlich nicht sein. Nicht schon jetzt, nach etwa 30 Kilometern. Das ist definitiv nicht mein Tag heute! Erholsam geschlafen, gutes Allgemeinbefinden, keine sonstigen Unregelmäßigkeiten. Noch gut und gerne 18 Kilometer und der Schatten meiner selbst wird lang und länger. Wenn ich keiner Täuschung unterliege (wofür so gar nichts spricht), dann wird mich der „3 Ländereck Ultra“ heute – im wahrsten Sinne des Wortes – zur Strecke bringen …

Doch noch halte ich die Pace und den Kontakt zu meinen unbekannten Begleitern. Lange, schnurgerade Schneisen geleiten uns durch den Forst. Wir scheinen aneinander gekettet, doch das täuscht. Einigermaßen „plötzlich“ vermag einer der Mitkämpfer nicht mehr zu folgen. Roxi irritiert das ungemein. Einer verlässt das Rudel??? Das geht gar nicht. Mehrfach zögert sie, bleibt auch mal stehen, schaut sich um, findet sich dann aber doch mit den Tatsachen ab. Noch eine Schneise, ein weiterer Waldweg, im rechten Winkel nach links, in ebensolchem nach rechts und weiter im Wald. Wir holen zwei abgekämpfte Läufer ein, die schon Gehpausen einlegen, wenn der Weg Steigung aufweist.

Forst Ende und wir laufen auf der Straße weiter, Roxi sicher an meiner Seite „verwahrt“. Nicht nur Forst Ende auch Thüringen Ende: „Auf Wiedersehen im Altenburger Land“ steht auf dem Schild und schon traben wir auf sächsischer Erde. Einer der gelben Pfeile schickt uns auf einen … tja, was ist das eigentlich … vermutlich ein Parkplatz. Knapp 36 km meldet mein GPS, während wir auf Tränke Nummer drei zuhalten. Wieder spiele ich Talsperre und lasse Becher um Becher Flüssigkeit in meinen Eingeweiden verschwinden. Gebe ein widerlich süßes Gel dazu, auch einen Keks (Eine hübsch explosive Mischung muss das ergeben da unten in meinem Magen). Danksagung und ab … – Wie bitte? Selbstverständlich hat Roxi ihre Keksration bekommen! – Wie? Noch eine Frage? Warum ich nicht auf den verbliebenen Mitläufer warte? Fast 30 lückenlos markierte Kilometer haben mich davon überzeugt, dass ich den Weg auch alleine finde. Zuletzt fiel es mir ziemlich schwer meinem Mitläufer zu folgen. Ich möchte mich nicht auf Gedeih und Verderb an ihn binden …

Jetzt wird es hart und bleibt hart. Müde Füße bin ich dieses Jahr gewohnt, dass ihnen übel zugesetzt wird noch nicht. Es beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit QuerFELDeinlaufen. Traktorreifen haben der Wiese dicht an dicht ein Rillenmuster verpasst. Ich komme mir vor wie ein hoppelnder Feldhase, einer mit nach Jauche stinkenden Hinterläufen. Womit der Grund für die unendlichen Reifenrillen aufgedeckt wäre. Arme Roxi. Andererseits: Strenge Gerüche dieser natürlichen Art wirken auf meine Hundedame erfahrungsgemäß eher wie Chanel Nr. 1 bis 5 auf Zweibeinerinnen. Die unguten Umstände passen so gar nicht zum reizvollen Panorama: Azurblauer Himmel, bauschig weiß bewölkt über sanft gewölbter Landschaft. Felder bis zum Horizont und Blickbegrenzung nur durch fotogen ins Bild gerückten Wald.

Von der Jauchewiese auf unbestellten Boden. Wie gesagt: QuerFELDein. Ich danke einem gnädigen Petrus, der mir erspart bei Regen über klebrigen, rutschigen, schlammigen Untergrund zu latschen. Nebenan gäb’s zwar Wiese. Doch die sieht holprig aus und bei Regen stünde nach kurzer Zeit das Wasser in den Schuhen. Ende Gelände, zurück auf einen Feldweg. Rillig, steinig, die Füße auf andere Weise malträtierend. Ein paar Häuser, ein Stück Straße und wieder ab in einen Wirtschaftsweg. Der ist breit und fest aber steinig. Mittlerweile spüre ich schon jedes Steinchen, auf das ich trete. Eine Frau kommt uns entgegen. Roxi tippelt in ihre Richtung und was macht die Frau? Bückt sich, lockt den Vierbeiner an, verteilt Streicheleinheiten. Mich streichelt sie zwar nicht, schenkt mir aber ein ultrakurzes Lächeln (Noch ein Grund wieso der Ultralauf Ultralauf heißt). Und weiter. Weiter über den Feldweg. Der scheint im Nirgendwo zu enden. Noch‘ n Kilometer und noch einer, dann endlich wieder ein Dorf. Drauf zu und im spitzen Winkel wieder davon weg. Wiesenweg gesäumt von jungen Bäumen.

Die zwei Roten hatte ich schon lange im Visier, jetzt hole ich einen davon ein: „Noch viel Spaß! Ich steige hier aus!“ meint der, zumindest stimmlich kein bisschen deprimiert. Hier aussteigen? Wo denn hier? Hier ist nichts. Nichts und niemand. Vom Dorf bewegt er sich weg und außerdem halten wir geradewegs auf den nächsten Wald zu? Wo will der zum „Aussteigen“ hin? Der andere Rotbe-Dress-te hat unterdessen Fahrt aufgenommen und entfernt sich von mir. Gelegenheit für eine weitere Statusmeldung nach just an dieser Stelle vollendeter Marathondistanz: Ich werde langsamer, weil ich leer bin. Sage es ohne dramatische Überhöhung, aber dafür ist es leider wahr. Den Rest muss ich auf Sparflamme runtertraben.

Wald: Knubbelige Wege, hinterhältige Wurzeln. Fußschmerzen zwar, aber noch ausreichend Konzentration, um allen Gefahren auszuweichen. Wald: Roxi macht mir die Pfadfinderin, findet sicher jeden Abzweig. Findet auch den Roten, der unsicher in alle Richtungen wittert. Höre mich fragen: „Sind wir noch richtig?“ obschon ich daran gar nicht zweifle. Muss der Rote dann auch nicht länger, denn ein paar Schritte weiter gibt’s den nächsten Hinweis für unsere Schnitzeljagd, gelber Punkt auf „rindigem“ Grund. Trotzdem kostet mich dieser Ort ein, zwei Minuten. Mehrere Ansichten eines wirklich wunderschön gelegenen Sees wollen in den Speicher meiner Kamera. Leuchtendes Schilfgras, spiegelndes Wasser und – wieder bin ich versucht an einen Regieeinfall des Veranstalters glauben – ein Schwan. Unter Garantie für uns dort platziert. Einen Schwan zu mieten ist sicher nicht teuer. Es fällt mir nicht leicht mich von diesem herrlichen Ort zu entfernen …

Schien es zunächst, also sollte ich dem Forst entkommen, so reißt er mich jetzt umso tiefer an sich, gibt mich auch auf den Kilometern 45 und 46 nicht frei. Roxi rast voraus, glaubt mit dem Roten und mir endlich wieder ein Rudel zu vereinen. Sie kann nicht wissen, dass ich viel zu schwach bin, um die hundert Meter Distanz zu überbrücken. Stückweit voraus erkenne ich das Reklamesegel vom „Marathon Altenburg“, das schon die zweite Tränke ankündigte, nunmehr die vierte und letzte. Roxi ist lange vor mir da und hat die zwei auf einem Teller für sie angerichteten Kekse bereits vertilgt. „Die beiden Kekse hat sie gefressen, aber das Wasser rührt sie nicht an.“ amüsiert sich die wohltätige Helferin. Im Gegensatz zu mir findet Roxi überall entlang der Strecke flüssige Labsal. Erkläre es der Dame und fülle meinen Bauch prallvoll. Noch etwa 12 Kilometer liegen vor uns, was ich mir von den Helfern am Stand bestätigen lasse.

Seit Minuten wieder unterwegs und noch dabei meinen Rhythmus wiederzufinden. Das wurde nach jeder Tränke schwieriger, dauerte von Mal zu Mal länger. Ich warte auf die Wirkung der paar Gramm Zucker, aus den Getränken und einem Beutel Gel. Und ich warte vergebens. Die bleierne Schwere meines Körpers verschärft sich eher noch. Und nun auch noch dieser Anstieg. Im Vollbesitz der Kräfte nicht mal erwähnenswert. In meiner gegenwärtigen Verfassung keine leichte Aufgabe. Aber zu schaffen und das macht Mut für den Rest. „Oben“ angekommen überquere ich eine Straße und betrete den Campingplatz von Pahna. Der war uns als eine Art „weißer Fleck“ auf der Pautzschen Streckenkarte avisiert worden. Man habe ihm die Erlaubnis verweigert im Bereich des Campingplatzes Markierungen anzubringen. Sicher rechtens. Dennoch sei mir die Frage gestattet, wie engstirnig jemand gestrickt sein muss, dergleichen zu verweigern: Ein paar Aufkleber, umgehend vom Veranstalter wieder entfernt, ein paar Sprühpfeile am Boden, von missgünstiger Witterung alsbald getilgt.

An der Anmeldung vorbei, so hieß es während der Einweisung, wenig später links in Richtung See. Daran halte ich mich und – wenn ich ihn mal kurz zwischen Wohnwägen und Bäumen erblicke – offensichtlich auch der Rote. Am Ufer des Sees entlang und wenig später entlässt uns ein offenes Tor. Nur ein oder zwei Schritte jenseits der „Demarkationslinie“ des Campingplatzes sofort wieder ein gelber Pfeil. Alles okay, die Richtung stimmt. Aus Weg wird Pfad, der sich in endlosen Kurven durch lichtes Gehölz windet. Todmüde schlappen meine Füße über die sandige oder von Laub bedeckte Spur. Die physische Schwäche nagt auch an Konzentration und Reaktionsvermögen. Gar nicht gut, denn zwischen Blättern lauern vielfach gut getarnte Wurzeln. Ein erster tückischer Anschlag endet in einem harmlosen Stolperer. Zu harmlos, um mehr als ein sprichwörtliches Schulterzucken auszulösen. Doch nur Sekunden später knalle ich mit der Fußspitze neuerlich gegen ein Hindernis und entgehe diesmal dem Sturz nur um Haaresbreite.

Vom Schrecken wach gerüttelt rufe ich mich zur Ordnung: ‚Pass verdammt noch mal auf! So kurz vor dem Ziel kein Tiefflug mehr!!‘ Ums auch in dieser Hinsicht abzukürzen: Letztlich gelingt es mir allen Fußangeln aus dem Weg zu gehen. Menschen legen gerne Rundwege um Seen an. Das scheint überall auf der Welt unumstößlich, wenn nicht genetisch in der Natur des Menschen verankert zu sein. Schritt für Schritt – und jeder kostet mich enorm viel Willen – muss sich auch der Campingsee umrunden lassen. Häufig abseits im Wald, wobei der Rote diverse Gehpausen einlegt, bis ihn Roxi und ich hinter uns lassen. Schließlich der Abschied vom Campingsee. Auf dieser an Wasserläufen und stehenden Gewässern wirklich nicht armen Strecke bedeutet das letztlich nur eins: Nach dem See ist vor dem nächsten See.

Einer geht noch. Mit sumpfigem Gelände kündigt er sich an, zeigt mir dann seine Staumauer voraus, die ich wenig später erkunden darf. Bei einem der zahlreichen Fotostopps höre ich Schritte hinter mir. Der Rote hat sich gut erholt und überholt. Zieht unwiderstehlich vorbei, will mir den Gnadenstoß versetzen. Ich habe dieser Attacke absolut nichts mehr entgegen zu setzen. Der kurze Anstieg von der Dammkrone hoch zur Straße stellt das Äußerste dar, was ich heute noch laufend bewältigen kann … Noch drei Kilometer und in der Ferne markiert der Kirchturm von Treben das Ziel. Das muss er sein, denn weiter werde ich es nicht mehr schaffen.

Den letzten Saft saugen Radwege aus meinen Batterien. Mit geradezu anmutigem Schwung verläuft einer auf ehedem wohl ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Flächen. Kaum vorstellbar noch langsamer zu traben und doch schaffe ich das spielend. Als klebten die Füße am Asphalt. Nur einmal noch ein bisschen Tempo, um mich mit Roxi über die stark befahrene Bundesstraße zu retten. Noch anderthalb Kilometer und den Kirchturm lasse ich nun nicht mehr aus den Augen. Weitere Pausen für Fotos: Hübscher Bachlauf, entzückende Kälbchen samt Muttertieren auf einer Weide … so was und mehr gibt’s zu sehen. Auch wenn du das nicht verstehst bei jemandem, der dem Aufgebenmüssen selten so nah war: Bilder dieser Art erfreuen mich immer noch. Unter anderem ihretwegen nehme ich solche Strapazen auf mich … Die ersten Häuser von Treben. Roxi an meiner Seite. Ein paar hundert Meter und dann haben wir es geschafft. Oder um genauer zu sein: Roxi hat die Strecke in 6:41 h geschafft und mich hat mich hat die Strecke in 6:41h geschafft.

 

Fazit zur Veranstaltung

Tolle Strecke mit vielen Naturschönheiten. Keine langen Anstiege, aber auch nicht flach. Der Veranstalter, Andreas Pautzsch mit seinen Helfern, hatte alles getan, um den 23 Startern ein unvergessliches Lauferlebnis zu bescheren. Und das für lächerliche 20 Euro Startgeld. In denen war sogar noch ein Essen nach dem Lauf enthalten.

Im Jahr 2016 wird der Lauf nicht stattfinden. Das nächste Mal am 1. 4. 2017. Wer Spaß an langen Strecken hat, sollte sich diesen Leckerbissen nicht entgehen und sich zum Lauf einladen lassen.

 

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