Ausreichend bewässert?  –  Kristallmarathon im Bergwerk Merkers

Keinen Fehler zweimal begehen! – dieses Motto versuche ich seit eh und je vor allem im Laufsport zu beherzigen. Das mag wegen Schlendrian samt einer Portion Vergesslichkeit in minder wichtigen Fragen nicht immer gelingen. Wenn einem jedoch Umstände so übel mitspielten, wie mir seinerzeit beim Untertage Marathon in Sondershausen (siehe Laufbericht von 2010), dann sieht man sich vor!

Was war geschehen? – In Stichworten: Salzbergwerk, Luftfeuchtigkeit strebt in Richtung null Prozent, weil das Salz der Stollenwände alles Wasser an sich reißt. 25°C Lufttemperatur, die die Schweißproduktion extrem anregt, trotzdem völlig trockene Haut und Klamotten. Nicht realisiert, dass ich in Windeseile und wie nie vorher dehydriere. Erste Folge: Vorzeitiger läuferischer Einbruch, der mich sogar zwingt in Anstiegen zu gehen. Zweite und absolut niederschmetternde Folge: Ich, der ich nie zuvor, nicht mal in der Endphase eines 24h-Laufs, auch nur den Anflug eines Krampfes zu beklagen hatte, werde auf der letzten Runde von Krämpfen geradezu gebeutelt. Alles in allem ein ziemlich traumatisches Erlebnis, dessen düsterer Nachhall nie völlig verstummte …

Aber heute bin ich so was von vorbereitet! Seit dem Aufwachen trinke ich. Zunächst Wasser, dann Kaffee und Saft zum Frühstück, zuletzt Isotonisches. Seit wir im Hades, 500 m unter der Erde, ankamen, drückt die Blase. Beim inzwischen vierten Besuch kommt mir die Toilette schon reichlich vertraut vor ... Meine Tanks laufen über. Egal, ich werde es brauchen. Jetzt aber rasch zurück an die Strecke. Vor meinem Start erwarte ich Ines’ Zieleinlauf. 9,75 km Stollen und 165 Höhenmeter auf drei Runden liegen dann hinter ihr. Sie hat mich überrascht und sich selbst noch mehr. Keinesfalls unter 20 min erwartete ich sie nach der ersten Runde zurück und dann verstrichen lediglich knapp 19 min. Zu schnell angelaufen und überzogen? Keineswegs, wie sich nun zeigt, da sie unter 55 min überglücklich ins Ziel läuft (Ines’ Erfolg würdigen ein paar Zeilen weiter unten). Baldiger Abschied, dann stelle ich mich in die erste Hälfte des Feldes (HM und Marathon gemeinsam). Zeit zum Grübeln bleibt zum Glück keine mehr: Start und los, fünfzig Meter, links ums Eck und sofort aufwärts, vorbei am ersten von zwei Verpflegungspunkten.

3,25 km misst eine Runde. Einen detaillierten Streckenplan vermag ich auch nach dreizehnfacher Wiederholung nicht zu skizzieren. Zu oft ändert die Route vertikal und horizontal die Orientierung. Zwei steilere Passagen sind zu bewältigen, jetzt zu Beginn und etwa zur Hälfte, kurz vor der zweiten Tränke. Hinter der erreicht man alsbald die längste, etwa 500 Meter lange, minimal dafür stetig ansteigende Gerade, die vor einem gottlob nur kurzen „Steilabsturz“ (15 %) endet. Nach dem steilen Stück und immer noch abwärts sause ich durch den dunkelsten Teil des „Schattenreiches“. Anfangs lediglich mit Gottvertrauen, keine der womöglich lauernden Vertiefungen möge mich zu Fall bringen. Zwar sitzt die Stirnlampe in Position und selbstverständlich funktioniert sie auch. Allerdings rechnete ich nicht damit sie auch einschalten zu müssen. Später und häufig mutterseelenallein spendiere ich mir auf diesem Abschnitt (und nur auf diesem), Licht vom Rand meines Fahrradhelms*.

*) Helm und Lampe sind laut Reglement vorgeschrieben und in der Tat sinnvoll. Läufern, die einen Untertagemarathon planen, sei zur Vermeidung von Vorstarthektik gesagt: Die Montage der Stirnlampe am Fahrradhelm kann sich im Einzelfall – je nach Gestaltung des Helms – zum Problem auswachsen. Bei mir war es so, bei Ines nicht. Klingeldraht, Isolierband (Tape) oder Kabelbinder aus dem Baumarkt werden jedoch in den meisten Fällen zur Lösung führen.

Die Dunkelheit endet in Licht und Schall: Für die komplette Laufdauer stehen ein, zwei, manchmal gar drei Streckenposten hier in Höhe des „Gucklochs“. Mit Tröten und Ratschen entfachen sie aufmunternden Lärm. „Guckloch“ meint eine etwa zehn bis 15 Meter breite, mit Absperrgittern zugestellte Verbindung zum Nachbarstollen, den man etwa zwei Minuten nach dem Start passiert. Zweimal pro Runde, insgesamt also 26 Mal, bekomme ich an dieser Stelle einen „akustischen Tritt in den Hintern“ und allen anderen dürfte die Hilfestellung gleichermaßen zuteil geworden sein.

Nach dem „Guckloch“ geht’s überwiegend abwärts, für kurze Zeit auch recht holprig und steil. Mehrfaches Rechtsabbiegen kurz hintereinander, zuletzt sogar in Form eines vielleicht 30 m langen Wendestücks, nötigt meinen Orientierungssinn zu der Vermutung, dass sich die Strecke in einem tiefer gelegenen Stollen selbst unterquert. Über die Absicht, die man mit dem kurzen Wendeabschnitt verfolgt, kann ich hier nur spekulieren: Vielleicht soll er lediglich die Rundendistanz auf genau 3,25 km festlegen. Denkbar wäre auch Überehrgeizige von einem beherzten Sprung auf die vor dieser Stelle tiefere Sohle abzuhalten. Sicher dauerte es nicht übermäßig lange, bis sich der Erste bei so einem Manöver irgendwelche Gräten bräche. Noch ein Stück wellenförmig abwärts, schließlich eine Linkskurve und zurück in den „Bunker“.

„Bunker“ klingt martialisch und provoziert möglicherweise falsche Vorstellungen von dem 250 Meter langen und bis zu 17 Meter hohen Hohlraum, den ich nun durchquere. Die Bezeichnung stammt aus den Betriebszeiten der Grube (Kaliabbau 1993 eingestellt) als hier riesige Mengen abgebauten Kali- und Steinsalzes zwischengelagert wurden. Davon befreit wirkt die gigantische, von Menschenhand geschaffene Grotte eher wie eine einschiffige Kathedrale mit Tonnengewölbe. Jüngere Installationen zur Nutzung als Konzert-/Veranstaltungssaal und solche aus der Zeit der Salzgewinnung lassen sakrale Anmutungen allerdings gar nicht erst aufkommen. Und Reste von (Bergbau-) Romantik – falls jemand dergleichen von „da oben nach hier unten“ mitgebracht haben sollte – zerschellen an den stählernen Aufbauten eines wahren Ungetüms von Schaufelradbagger.** Der ehemals größte seiner Art, der je unter Tage Verwendung fand, lauert wie ein monströses, jüngst einem Horrorfilm entstiegenes Ungeheuer am gegenüberliegenden Ende der Kaverne.

**) Man sollte sich bei seinem Anblick vergegenwärtigen, dass der Riese nur zerlegt in Einzelteilen nach unten gelangt sein kann. Hier musste er dann mühsam zu einem funktionsfähigen Ganzen zusammengebaut werden. Dasselbe gilt natürlich auch für die gelben Laster des heutigen Schaubergwerks, mit denen Besucher durch die Stollen chauffiert werden.

Runde 1 vorbei und nun erst einmal einen Becher Wasser schnappen, um meinem heutigen Vorsatz gerecht zu werden: Trinken, trinken und noch mal trinken! Kaum mehr als ein Schluck füllt das Becherchen. Keine wirkliche Aufgabe für meine schlachterprobten Schluckmuskeln. Was ich erwartete tritt zu Beginn der zweiten Runde ein: Der herbe Erstanstieg fühlt sich bereits etwas steiler an. Wird es mir ähnlich wie seinerzeit in Sondershausen ergehen? Dort war die Runde länger und bereits beim zweiten Umlauf hatten meine Beine erheblich mehr Mühe. Damals ein erstes Indiz für die außergewöhnlich belastenden Umweltbedingungen unter Tage. Ein Signal, das mich meiner Arglosigkeit und fehlenden Erfahrung wegen leider nicht alarmierte. Für heute habe ich die inneren Sensoren auf maximale Sensibilität gestellt: Nur ja keinen warnenden Impuls verpassen und träge sich entwickelnde Trends früh als solche erkennen!

Runde 2: Blase drückt, in Seitenstollen verkrümeln, erleichtern.

Obschon hinsichtlich Bedingungen und Prozeduren dem Untertagemarathon in Sondershausen*** ähnlich, empfinde ich den Kristallmarathon als die attraktivere Veranstaltung. Atmosphärisch positiver zunächst. Eine „Wahrnehmung“, die ich allerdings nicht „greifen“ und somit auch nicht in Worte zu fassen vermag. Auf jeden Fall ist der Kristallmarathon mit mehr Abenteuer zum Erreichen des Veranstaltungsortes verbunden: Das beginnt hier wie in Sondershausen mit dem Besteigen des „rustikalen“, mehrstöckigen Förderkorbes, der dann binnen anderthalb Minuten 800 Meter in die Tiefe rauscht. Dort angekommen besteigen wir die Ladefläche kleiner Laster und nehmen auf Sitzbänken Platz. Wieso die Aufbauten der Transporter vergleichsweise flach gehalten wurden, erklärt sich bei der anschließenden, etwa zehnminütigen Fahrt durch die Unterwelt der Salzstollen von selbst. Wobei die Vokabel „Fahrt“ das mulmige Gefühl von Ausgeliefert- und Bedrohtsein in mir nicht im Mindesten wiedergibt. Heidewitzka, das wirft uns hin und her, zischt runter und rauf, (mehr rauf als runter, weil der Start 500 m unter Tage liegt), rüttelt durch, beutelt seine Insassen und presst sie infolge halsbrecherischer Bremsmanöver gegen weiter vorne sitzende Läufer. Und die beständig nur knapp oberhalb der Köpfe vorbeirasierende Stollendecke lässt Fragen zum Sinn des vorgeschriebenen Helmes erst gar nicht aufkommen … Später, bei der Ausfahrt, lässt sich einer versichern, dass die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h nie überschritten wird. Mag sein. Meine von Originaleindrücken genährten Zweifel konnte die Aussage allerdings nicht zerstreuen.

***) Der Untertagemarathon in Sondershausen wird laut Veranstalter eingestellt.

„Bist du der Udo?“ Die Frage trifft mich hinterrücks. Meine Bestätigung scheint dem Frager jedoch nicht auszureichen. „Der Udo Pitsch?“ legt er deshalb nach und nimmt mein zweites „Ja“ dann schon fast auf gleicher Höhe laufend entgegen. Seine Freude mir an diesem ungewöhnlichen Ort zu begegnen scheint fast mit Händen greifbar. Unsere Laufseite, vor allem die Laufberichte, haben es ihm angetan. Selten, dass ich mit so viel Begeisterung und Lob überschüttet wurde. Möglicherweise liegt es an der Art, wie er es sagt, dass mich das, anders als sonst, nicht einmal verlegen macht. Schließlich erkundigt er sich nach meinen Zielen in diesem Jahr. Wortreich (bin das wirklich ich?) erzähle ich vom anvisierten 24h-Lauf Ende Juni und den Terminschwierigkeiten auf dem Weg dorthin. Erstaunlicherweise habe ich nicht mal Hemmungen ihm einen kurzen Blick auf meinen „Erlkönig“ zu gewähren, ein Megaprojekt, dessen Sog mich schon in diesem Jahr erfassen wird. Vielleicht muss man große Herausforderungen einfach nur häufiger aussprechen, um selbst an deren erfolgreiche Umsetzung zu glauben …

Zurück im „Bunker“ schert er aus, weil sein Sohn ein Stück mitlaufen wollte – jedenfalls habe ich es so verstanden. Auf diese Weise kommt der Fan mir alsbald wieder abhanden und meine Fragen bleiben ungestellt. Das hat ein bisschen was von einem im Vollrausch vollzogenen „One Night Stand“, dessen Konsequenzen sich der Liebhaber im Morgengrauen durch Flucht entzieht: Nun weiß ich nicht mal seinen Namen, noch woher er kommt und schon gar nicht, was er sonst so treibt, wenn er nicht gerade in unterirdischen Höhlensystemen Marathon läuft.

Meist hört man nichts als das Scharren und Tappen von Läuferfüßen auf betonhart salziger Kruste. Dann und wann halblaut Verständigungen, Fragen, Bemerkungen, die mit jeder Runde spärlicher werden. Überschäumende Laune bricht sich selten Bahn. Gelächter oder launige Kommentare – überirdisch mannigfach praktizierte Selbstverständlichkeiten – dringen nur ausnahmsweise an mein Ohr. Fast scheint es, als absorbierten die ins Salz gehauenen Stollenwände neben Feuchtigkeit auch überbordende Emotionen. Offen und ehrlich: Die Tatsache unter Millionen Tonnen Gestein 500 Meter tief in der Erde einen Marathon zu laufen beeindruckt mich beim zweiten Mal nicht mehr übermäßig. Das Prädikat „verrückt“ käme mir, anders als in Sondershausen, nur schwerlich über die Lippen. Warum sollte Marathonlauf einen irrationalen Anstrich haben, wo Menschen arbeiteten, Pausen einlegten, miteinander scherzten, Erfolge erlebten oder Niederlagen, kurz: einen Großteil ihres Lebens fristeten? Dennoch verbreiten rasch wechselnde Hell-Dunkel-Zonen und Begrenztheit des Lebensraums im Irrgarten der Tunnel eine eigentümliche Atmosphäre. Dieser (Sinnes- ?) Eindruck ging mir seit Sondershausen verloren, nun entdecke ich ihn wieder. Keineswegs klaustrophobisch, auch sonst keine Spur von Ängsten, nicht mal Bedenken irgendwelcher Art. Das alles nicht. Dennoch nimmt mich die Unterwelt gefangen, gebärdet sich wie ein Schwamm, dem ich Wasser, Energie und jeden Übermut zu opfern habe …

Runde 4: Blase drückt schon wieder, Halbdunkel und Deckung nutzen, erleichtern.

Angenommen das Sprichwort „Not macht erfinderisch“ trifft zu. Sollte Verzweiflung Menschen dann nicht sogar zu genialen Lösungen befähigen? Kann funktionieren, allerdings nur, wenn die Ursachen der Pein feststehen. Ansonsten regiert die Methode „Versuch und Irrtum“ und es kommt zu Verzweiflungstaten. Rückblende: Ende Oktober 2014, Bestzeitmarathon München, Udo schleppt sich mit wachsenden, zuletzt barbarischen Wadenschmerzen über Marathondistanz. Ratlosigkeit: Nie vorher auch nur Ähnliches verspürt. Diagnose: Zu hoher Muskeltonus, dauerhaft krampfende Muskelpartie, Muskelverhärtung, im Ergebnis: Große Schmerzen. Kann vorkommen, meint mein Doc, ohne mich mit fragwürdigen Erklärungen ruhig zu stellen. Unausgesprochen einigen wir uns auf: Shit happens! Sagt noch: Wird sich geben. Gibt sich tatsächlich im Training, verschwindet sogar, kommt aber wieder, massiv (!), bleibt stur … Also besagte Verzweiflung, der eine Verzweiflungstat folgt: Kauf von Kompressionsstulpen. ‚Wollte ich ohnehin schon lange ausprobieren’ schwingt als Nebengedanke mit und erleichtert mir die Investition (Was Brauchbares ist nicht billig!).

Ein in Bauchlage geführtes Zwiegespräch mit meinem Masseur reißt dann endlich die Scheuklappen von meinen Augen, lässt mich selbst die (wahrscheinlichen) Teile der Wahrheit zusammensetzen. Leistung Doc: Unzweifelhaft krampft der Wadenmuskel. Kein Phantomschmerz, da per Daumendruck lokalisierbar und dadurch in seiner Höhe variabel. Aber warum krampft der Muskel? Leistung Masseur: Daueransteuerung, zu viele Nervenimpulse, die den Muskeltonus bei Belastung massiv erhöhen und keine Entspannung mehr zulassen. Und jetzt meine Leistung: Erkennen von Ursache und Wirkung. Nervenimpulse kommen woher? – Sie werden von Nervenzellen an die Muskelzellen übergeben. Und Nervenzellen erhalten ihre Befehle aus dem Rückenmark, von Nervenbahnen die in Höhe der LWS entspringen. Und meine LWS gleicht einer angejahrten Rostlaube, auf die kein TÜV-Prüfer mehr eine Plakette kleben würde …

Wie dem auch sei: Die Kompressionsstulpen sind bestellt und werden geliefert. Feiern Premiere in zwei Trainingsläufen, machen sich weder störend noch irgendwie hilfreich bemerkbar. Und dann geraten sie in Vergessenheit. Wirklich, kein Witz. Rutschen irgendwie unter die Strümpfe. Aus den Augen, aus dem Sinn. Auch, weil sich der Spuk in der Wade alsbald danach auf (bisher) Nimmerwiederspüren verabschiedet. Weshalb ich das mit Vorgeschichte erwähne? Erstens: Der heutige Test soll beweisen, dass das Wadenphantom (Kranken-) Geschichte ist. Zweitens: Vorgestern beim Packen fielen mir die Stulpen wieder in die Hände. Dem Kopfschütteln über meine Vergesslichkeit folgte die Absicht sie heute erstmals bei einem Marathon zu testen. Rundenläufe sind ideal. Haut eine Bekleidungsoption nicht hin, wird sie nach vollendetem Umlauf revidiert. Premiere: Udo kreist in seinem 140. Marathon erstmals mit Wadenkompression.

Wie es sich anfühlt? – Anfangs … ähm … äh … keine Ahnung, eher gar nicht, vielleicht „irgendwie gut“. Nach ein paar Runden juckt es ein bisschen an den Schienbeinen, was jedoch vergeht und später vergesse ich völlig als Wadenpresswurst durch die Stollen zu krauchen.

Runde 6: Ich kann es kaum fassen, aber die urologische Abteilung verlangt nun zum dritten Mal nach Entleerung!? Nun komme ich nicht mehr umhin auf meine seit geraumer Zeit gewachsenen Zweifel zu reagieren. Mein Körper entledigt sich über alle verfügbaren Schleusen seiner Wasservorräte. Ich war nicht nur gezwungen in knapp zwei Stunden dreimal die Hose runterzulassen. Unablässig rinnt der Schweiß, perlt vor allem sehr störend auf der Stirn und an den Schläfen. Störend, weil der „blöde“ Helm flächig beherztes Wischen nicht zulässt. Kontrollgriffe in Laufshirt, Bund der Lauftight und Verschnürung des Helms enden jeweils mit klatschnassen Händen. Irgendwas ist in diesem Bergwerk anders als damals in Sondershausen! Damals blieben Blase und Klamotten trocken wie Dörrobst in der Sahara. Was ist anders? Dort 25°C im Stollenlabyrinth, hier „nur“ 21°C. Aber das alleine kann es nicht sein. Vielleicht ist diese Grube besser bewettert und die vermehrte Frischluftzufuhr bewirkt eine höhere Luftfeuchtigkeit. Reine Spekulation, die mein Geruchssinn eigentlich verneint. Was ich einatme riecht abgestanden, stellenweise ein bisschen muffig, auf keinen Fall nach frischer Luft. Andererseits: Besonders entlang der langen Geraden spüre ich einen leichten, sehr angenehmen Luftzug. Also ist die Luft zumindest abschnittsweise in Bewegung, erfährt – wodurch auch immer – eine Umwälzung.

Nicht zuletzt bei mir suche ich nach Gründen: Sind meine Wasserdepots heute voller? Ich kenne Tage, an denen ich „gefühlt“ mehr Wasser über die Toilette loswerde, als trinke. Und andere, an denen ich mehrfach Austrocknung empfinde und mit trinken kaum nachkomme. Bin ich heute einfach besser „bewässert“? Und hatte ich damals physiologisch einen rabenschwarzen Tag erwischt? – Wie dem auch sei: Ich ändere meine Trinktaktik, werde ab jetzt nur noch an den eigenen Iso-Flaschen im Start-/Zielbereich nuckeln.

Die wenigsten Mitläufer tragen ein Vereinstrikot. Die Veranstaltung hat „Erlebnischarakter“, folglich dürften vermehrt vereinslose LäuferInnen hier angetreten sein. Doch auch viele Vereinsläufer sind in neutralen Farben unterwegs, was für mich nicht in Frage kommt. Ich zeige gerne „Flagge“. Weit jenseits lokaler Veranstaltungen trug mir das bisweilen Ansprache ein, so auch heute. Vorhin vernahm ich weit hinter mir eine Stimme: „Da ist einer aus Augsburg!“ Und nun beansprucht ein anderer Mitläufer meine Aufmerksamkeit mit sportartfremder Bemerkung: „Da haben die Augsburger gestern aber wieder zugeschlagen!?“ Der Satz kann nur auf das gestrige Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und Bayer Leverkusen gemünzt sein. Und da die Begegnung 2:2 unentschieden und nicht mit einem Kantersieg endete, hebt er wohl auf den kuriosen Ausgleich in der vorletzten Spielminute der Verlängerung ab: Der Augsburger Torhüter erzielte es – Aug’ in Aug’ mit dem Leverkusener Schlussmann – als 11. Feldspieler. Ein kurzer Wortwechsel, dann trabt jeder seiner Wege …

Seit die Halbmarathonis ihren Wettkampf einer nach dem anderen beendeten ist es einsamer geworden in der Unterwelt. Was ist mit den Steiermärkern? Andreas, der „wilde Hund“ aus Bruck an der Mur, hat mich bereits zweimal überrundet. Erstmals und wie erwartet zu Beginn von Runde 4. Und was ist mit Kraxi, dem noch „wilderen Hund“? Andreas zufolge läuft Kraxi vor ihm. Doch wieso habe ich ihn dann noch nicht wahrgenommen? Rennt er als Zwerg Alberich mit Tarnkappe durch den Hades? Sehr mysteriös … Ich traue beiden Zeiten um die drei Stunden zu, auch wenn Kraxi, der gerne mal tiefstapelt, sich heute wegen krankheitsbedingten Trainingsausfalls gehandicapt sieht. Wenn Andreas sein Tempo beibehält, wird er in wenig mehr als drei Stunden finishen. Wird Kraxi demnach die Drei-Stunden-Schallmauer durchbrechen?

Seit Weihnachten trainiere ich wieder leistungsorientiert und der lange Anlauf auf mein Saisonziel 2015 beginnt mit diesem Untertagemarathon. Den Marathon in Bad Füssing vor drei Wochen wollte mir mein „Kreuz“ nicht zugestehen. Als „Klassiker“ bezeichnete mein Doc, was mir widerfuhr: Einkaufskiste in den Kofferraum heben, dabei ein paar Grad nach rechts drehen und zugleich nach vorne beugen. Ergebnis: Messer im Rücken! Blockade eines der Illiosakralgelenke (ISG). Drei Tage Trainingsausfall, danach sah man den „Klöckner von Notre Dame“ durch die Landschaft Bayrisch Schwabens schleichen. Reste der Misere plagten mich bis zuletzt. Und heute? So gut wie nichts! Auf der Schmerzskala von 0 bis 10 weniger als 1. Ein bisschen habe ich das so erwartet und mit Inbrunst erhofft. Wenn’s zur Sache ging, konnte ich mich auf meinen Körper in den meisten Fällen verlassen, was ich zweifelsohne auch über die psychische Schiene deichsle: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Weiteren Trainingsausfall bescherte mir eine aufkeimende Erkältung, die ich durch viertägigen Laufverzicht zum Glück stoppen konnte. Folglich gehe ich mit Trainingsrückstand in diesen Lauf. Addiert man die Konditionen Untertage (750 Höhenmeter, extrem trockene Luft), dann wird deutlich, weshalb es mir heute nur um „laufend ankommen“ geht. Sub4h steht definitiv nicht im Raum, besser gesagt: In den Stollen. Die beiden ersten Runden beende ich jeweils nach etwa 18 min (~ 5:40 min/km), was sich jedoch zu flott anfühlt, um es auf voller Marathondistanz durchhalten zu können. Also schalte ich ab Runde 3 einen Gang zurück, absolviere die Umläufe nun jeweils in ziemlich genau 19 min (~ 5:50 min/km).

Die Dehydrierungskatastrophe scheint mir heute erspart zu bleiben. Der Verzicht auf Wasser an der zweiten Verpflegungsstelle beendet zwar meinen unablässigen Harndrang, Schweiß rinnt aber immer noch ungebremst. Damit kann ich leben, weil ich es in der „lichten Welt“ nur so erlebe. In derart gut „bewässerter“ Verfassung kann ich mir drohende Krämpfe absolut nicht vorstellen und wage eine Prognose: Nicht mal den Anflug eines Krampfes werde ich spüren!

Einem anderen befürchteten Effekt vermag ich mich dagegen nicht zu entziehen: Mit jedem Umlauf werden die Anstiege gefühlt steiler. Dafür mögen fehlendes Training in profiliertem Gelände und der geschilderte Ausdauerrückstand verantwortlich sein. Die nachhaltigsten Anzeichen schleichender Ermüdung beschert mir ein ums andere Mal die lange, gut drei Minuten sacht ansteigende Gerade. Anfangs lag das Steigungsempfinden minimal über der Wahrnehmungsgrenze. Inzwischen begegnet mir dieser Stollenabschnitt als durchaus ernst zu nehmende Rampe. Also Kräfteverfall in den Runden sechs und sieben, der mich Schlimmes für die Schlussphase argwöhnen lässt. Deshalb greife ich entgegen meiner ursprünglichen Absicht zu einem der beiden Gels in meiner Gesäßtasche. Konzentrierter Zucker stabilisierte im letzten Jahr mehrmals bröckelnde Ausdauer. Mal sehen, wie mein Stoffwechsel heute reagiert.

Die Trinkstopps im „Bunker“ nutzt Ines für „Heldenporträts“, um mich anzuspornen und mit Nachrichten zu versorgen. Derzeit liegt Kraxi an Position drei, was mich angesichts seiner Skepsis heute Morgen wirklich positiv überrascht. „Und Andreas? Wie schlägt sich Andreas?“ Ines weiß zwar, dass er auf Andreas hört, kennt auch seinen Spitznamen „Rambo“****. Nur leider reichten ein paar Stunden Bekanntschaft nicht aus, um seinen Nachnamen in Erfahrung zu bringen.

****) Das Pseudonym „Rambo“ ist bei Andreas übrigens Programm: Seine Spezialitäten sind extreme Bergläufe und Schlammschlachten like „Tough Guy“.

Runde acht: Was denkt einer so, der stundenlang durch Salzröhren joggt, in denen es wenig mehr als mitleidende Läufer zu sehen gibt. Läufer, die mit einem Affenzahn vorbeiziehen, als unterlägen nur bedauernswerte Kreaturen wie ich der vollen Schwerkraft. Und solche, denen mein stoischer Trab mutmaßlich denselben Eindruck verschafft. Was also denkt so einer beim unablässigen Kreisen, denn eines steht fest: Bei vollem Bewusstsein denkt der Mensch und kann es nicht abschalten. Blöderweise verfüge ich über keinen Gedankenrekorder und Erinnerungen sind flüchtig; umso flüchtiger, je banaler oder unwichtiger ein Gedanke oder Eindruck war. Kommt rein, wird wahrgenommen, überdacht oder auch nicht und rasch vergessen. Irgendwie bringe ich die Zeit rum. Was ich sicher weiß, ist dies: Langeweile empfand ich dabei nie. Nicht in einem von 140 Wettkämpfen über Marathondistanz oder weiter.

Immer noch Runde acht: Plötzlich zischt eine Rakete namens Kraxi vorbei, feuert mich an. Von Ines weiß ich, dass er mittlerweile sogar an Platz zwei des Klassements rangiert. „Wie viele Runden noch? Wirst du durchhalten?“ doppelfrage ich hinter ihm her. Kraxi hebt den Arm und formt mit zwei Fingern ein „V“. Kann jetzt dreierlei bedeuten: „V“ von „Victory“, zwei Finger für zwei Runden, oder beides. Ein paar Stollenbuckel und -kurven weit vergrößert er den Abstand zwischen uns, dann verlieren ihn meine Augen an das unterirdische Reich der Schatten.

Nun spüre ich es wieder! Einmal mehr konstatiere ich meine Unfähigkeit körperliche Bedrängnis, wachsenden Schmerz durch langes, belastendes Laufen zu erinnern. Besitzen andere Läufer die Fähigkeit ihre Augen zu schließen und die Empfindung erlebter körperlicher Leiden in sich wachzurufen? Spätestens nach Runde neun schalten viele orthopädische Ampeln auf gelb. ‚Aber nur noch vier Runden’ denke ich, was sich nach erfreulich wenig anhört. Nur leider kann ich der Versuchung nicht widerstehen, den Wert in Kilometer umzurechnen …

Runde 11 beginnt … wie zehnfach zuvor mit markanter Steigung. Der finale Buckel dieses Anstieges lässt meine Beinmuskeln seit einiger Zeit vernehmlich nach Gnade flehen und die Atemfrequenz emporschnellen. Jetzt hat er aber auch was Gutes, weil er mir den Stillstand des Kräfteverfalls signalisiert. In Höhe der zweiten Tränke einverleibe ich mir vorsorglich das zweite Energiegel aus meiner Gesäßtasche. Ich will mich keineswegs dazu versteigen dem ersten Gel den Status einer Wunderdroge zuzubilligen, die bisher den Einbruch verhinderte. Aber vielleicht haben die paar Gramm Kohlenhydrate ihren Beitrag geleistet, und die aus dem zweiten Beutelchen will ich nicht davon abhalten gleichermaßen wohltuend zu wirken …

Wichtiger als ein guter physischer Status in der Schlussphase selbst war für mich stets ihn in positive Gedanken und Emotionen umzumünzen. Sich bewusst machen, dass man noch vergleichsweise gut drauf ist! Davon profitiere ich auch jetzt verzugslos. Die Laufschritte fallen mir objektiv gewiss nicht leichter, aber sie fühlen sich leichter an. Und nur das zählt. Runde 11 vorbei, trinken. Ines, Kraxi und Andreas schicken mich mit Beifall in den vorletzten Orbit. Kraxi konnte tatsächlich den zweiten Platz mit nur drei Minuten Rückstand auf den Sieger halten und in der sensationellen Zeit von 3:00:08 h finishen. Für Andreas reichte es zum hervorragenden sechsten Platz in 3:10:20 h.

Widerstreitende Empfindungen während Runde 12: Natürlich kreischen die über Stunden malträtierten Knochen. Vor allem in harschen Abwärtspassagen, wo die Muskeln exzentrische, also nachgebende Arbeit verrichten müssen und die Gelenke – allen voran die Knie – gewaltige Drücke kompensieren. Auf andere Art schmerzhaft nehme ich die Stoffwechselbelastung war, die Notwendigkeit alle Kraftreserven zu entwickeln und sie mit Stetigkeit in gleich bleibendes Lauftempo umzuwandeln. Das ist hart. Zugleich spüre ich Vorfreude auf mein 140. Finish, das mir nur noch ein Sturz vermasseln könnte (Die Katastrophe innerlich in Bildern vorwegnehmend, lasse ich augenblicklich und wie schon mehrfach zuvor, geharnischte Aufforderungen folgen: Pass auf! Bleib’ konzentriert! Heb’ die Füße hoch!). Ich drücke das Gaspedal sogar noch ein wenig tiefer durch. Zumindest fühlt es sich so an. In Wirklichkeit bedeutet es wahrscheinlich nur die bisherige Pace auch in Runde 12 zu konservieren …

… und in Runde 13, der letzten. Die letzten Schlucke trank ich zu Beginn von Runde 12, trabe seitdem nonstop, auch jetzt zum Auftakt der Schlussrunde. Mit winkend erhobenem Arm passiere ich Ines und beginne mich nach und nach von „unsympathisch grinsenden“ Steigungen, „milde lächelnden“ flacheren Abschnitten und schmerzhaft steilen Abwärtspassagen zu verabschieden. Ein überaus seltsamer, wenngleich willkommener Effekt scheint mir die Runde zu verkürzen. Das war auf der vorherigen schon so, nun aber mit deutlicherer Wahrnehmung. Ein solches Paradoxon ist nur über die Psyche zu erklären und wahrscheinlich an wachsende Vorfreude aufs Finish geknüpft.

Zum letzten mal die lange Steigung. Mein Blick verliert sich im Halbdunkel weit voraus, findet zunächst keinen Mitläufer. Einsam auf weiter Flur oder besser: In langem Stollen. Mit noch ein paar zu laufenden Runden im Gepäck könnte einen da schon Panik anspringen. So lässt mich die Aussicht unberührt und schließlich nähere ich mich doch noch einem Mitstreiter, offensichtlich langsamer als ich.

Steil nach unten, letzter Ratschen-Krawall am Guckloch, mit Handzeichen dankend quittiert, nach rechts, noch mal nach rechts und steil runter und … Was ist das denn? Sicher kein Sportsgeist. Bauen die doch tatsächlich schon jetzt den Zaun vor der kurzen Wende ab. Wo steckten die Pfosten? Ich vermindere ein wenig mein Tempo, suche das letzte Pfostenloch und schlage brav erst dort meinen Haken. Vielleicht hätte ich abgekürzt, wäre mir bewusst gewesen, dass das Produkt aus 13 x 3,25 km exakt 55 m mehr***** ergibt, als für einen Marathon nötig sind. Das hätte mir auch mehrfache Grübeleien erspart, wie das mit den Streckenlängen für Marathon und Halbmarathon zusammengehen soll, da doch alle dieselbe Start- und Ziellinie nutzen, die Halbmarathonis sieben Runden zu absolvieren hatten (tatsächliche Streckenlänge HM: 22,75 km), wir mit 13 jedoch nicht das Doppelte.

*****) Wie lang Marathon und Halbmarathon tatsächlich waren, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, selbst wenn eine Runde mit 3,25 km exakt vermessen sein sollte. Das Lesegerät für die Transponder (Rundenzählung und Zeiterfassung) stand immerhin etliche Meter vor der Startlinie, sogar noch einige vor dem Zielbanner.

Die letzten Meter drehe ich noch ein bisschen auf, zische den wellenförmig angelegten Stollen vorm „Bunker“ hinunter, biege in die Zielgerade ein, zunächst abwärts, dann ebenerdig. Zuletzt lasse ich mich von einem Schwall guter Gedanken und Gefühle ins Ziel tragen: 140. Marathon geschafft (und die in manchen elend verlaufenen Trainingseinheiten böse drohenden Schimären verscheucht)! Vor allem: So gut wie nichts tat mir weh! Zu guter Letzt: Ausdauer reichte, um die Vier-Stunden-Marke nur um ein paar Minuten zu überschreiten! Aber es sollte noch besser kommen …

Laufzeit: 4:06:50, Platzierung gesamt: 64. von 106, Platzierung AK: Platz 1 von 4

 

Ines 9,75 km-Lauf

Ich kenne meine Frau nicht anders, als einen Wettkampf mit Vorsicht anzugehen. Im Grundsatz die richtige Taktik, resultiert sie bei ihr meist aus der notorischen Neigung sich zu wenig zuzutrauen. Auch Ines musste vor ein paar Wochen infektbedingte Trainingseinbußen hinnehmen. Vorsicht, Trainingsrückstand und 165 Höhenmeter – da hat sie wohl keine Chance den Bewerb unter einer Stunde zu beenden. Also erwarte ich sie nicht im Zielbereich zurück, bevor 20 Minuten verstrichen sind. Als sie nach knapp 19 Minuten die erste Runde abhakt, reibe ich mir verwundert die Augen. Was ist denn heute mit Ines los? Gespannt verfolge ich ihren Wettkampf, darauf gefasst sie einbrechen zu sehen … Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, ob ihr mangelndes läuferisches Selbstvertrauen seine eigentliche Ursache nicht in meiner Haltung hat! Immerhin beendet sie Runde 2 wiederum unter 19 min …

Was ich nicht weiß: Unterwegs hatte sie noch Zeit eine Toilette aufzusuchen. Der Boxenstopp dürfte sie kaum weniger als eine Minute gekostet haben. Später wird sie mir erklären, dass sie Runde 1 dazu nutzte erst einmal Strecke und Tagesform abzuchecken. Als es gut lief, wurde sie wagemutiger und schaltete gleich zwei Gänge höher. Die letzte Runde bewältigt Ines in für sie sagenhaften 17:33 min und finished ihren Lauf nach insgesamt 54:57 min. Was für ein Erfolg! Der kommt genau zur richtigen Zeit, denn sie spielt mit dem Gedanken im Oktober in Dresden ihren vierten Marathon zu laufen … Außerdem bestätigt das Wettkampfergebnis den positiven Trend der letzten Monate. Ines’ läuferische Motivationskrise in 2014 scheint endgültig überwunden.

Laufzeit: 54:57 min (abzüglich Pipimachen und ganz weit hinten im Feld starten)

Platzierung gesamt: 12. Frau von 40 (abzüglich Pipimachen und ganz weit hinten im Feld starten wäre sie wohl unter den ersten zehn geblieben, schade eigentlich …)

Platzierung in der AK: Platz 1 von 6 (trotz Pipimachen und ganz weit hinten im Feld starten durfte sich Ines zum ersten Mal überhaupt aufs Siegertreppchen stellen!)

 

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