Zum Laufen geboren   –   Elm Super Trail, 72 km, Warberg 2014

Anmerkung: 72 überwiegend zwischen Feldern, am und im Wald zugebrachte Kilometer lassen sich nur schlecht chronologisch beschreiben. Um nicht zu langweilen, ist in meiner episodisch und thematisch gefassten Erörterung die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse mehrfach durchbrochen.

Wo? Wer? Was? Warum?

Norddeutscher Höhenzug mit drei Buchstaben? Dafür finden sich im Kreuzworträtsellexikon zwei Lösungen: Ith oder Elm. Aus den Tiefen meines Langzeitgedächtnisses, von Sedimenten anderen Wissens unauffindbar verschüttet, dringt ein weiteres, schwaches Echo: Über den Elm sprachen wir irgendwann einmal im Erdkundeunterricht. Damit erschöpfen sich meine Kenntnisse zum Ort dieser Laufveranstaltung. Genauer für geografisch Interessierte: Der Elm bezeichnet einen Höhenzug in Niedersachsen, 25 km lang, zwischen 3 und 8 km breit, der sich an seiner höchsten Stelle gut 320 m über Meeresniveau erhebt. Auf der Landkarte findet man ihn 15 km östlich von Braunschweig und 40 km nördlich des Harz’, seines weit bekannteren Nachbarn.

Wer kommt hierher zum Laufen? Vor allem aus Süddeutschland, wenn ihn das sechs Stunden Anreise kostet? Antwort: Sybille, ich und Roxi. Sybille heißt eine Lauffeundin aus meinem Verein, mich kennt man als Verfasser langer Laufberichte und Roxi ist meine vierbeinige Trainingsgefährtin. Wer ist nun klar. Aber noch lange nicht wieso? „Bundesweite Vernetzung von Läuferbeziehungen“ lautet ein Teil der Antwort: Man kennt jemanden, der jemanden kennt und der wiederum kennt den Veranstalter. Ausschlaggebend für mich war allerdings die anspruchsvolle (Trainings-) Aufgabe: Auf 72 Kilometern wird der Elm umrundet und mehrfach betreten. „Betreten“ in einer durchaus nicht harmlosen Form. Insgesamt gilt es 1.130 Höhenmeter, auch auf etlichen Kilometern tückischer Pfade und schlechter Wegstrecken zu bewältigen. Kurzum: In etwa das, was ich just zu diesem Zeitpunkt als nächsten Vorbereitungswettkampf brauche.

Die „100 Meilen von Berlin“ sind mein Fixpunkt in diesem Laufjahr. Dafür erhöhe ich ab dieser Woche meinen Trainingsumfang auf 120 Kilometer, die im Ziel des Elmtrail zu Buche stehen sollen. Also wieder nicht ausgeruht in einen Wettkampf? Geht eben nicht anders. Wirklich zu hundert Prozent erholt werde ich (wenn ich mein Trainingsprogramm durchhalte) erstmals am 16. August in Berlin an der Startlinie stehen. Offen gestanden empfinde ich meine Aufgabe heute aber eher als nebensächlich. Mir will scheinen, als habe Sybille den härteren Job vor sich: Sie wird den stark sehbehinderten Didi über alle Unbilden des Elm Super Trails lotsen!

Eine Liebesgeschichte oder: Unterwegs mit Roxi

Mein Augenmerk richtet sich heute auf Roxi. Die 54 km des Stromberg Extremlaufs vor drei Wochen stehen als bislang längstes „Gassi“ in unserem gemeinsamen Laufbuch. Heute geht es über 72 km und ich hege keinen Zweifel daran, wer von uns beiden am Ende erschöpft und wer quietschfidel im Burghof einlaufen wird … Ich bin vernarrt in diesen Hund! 2009 „kauften“ wir die Katze – pardon: den Hund – im Sack: Schwanzwedelnd ließ die bereits knapp zwei Jahre alte Hundedame keinen Zweifel daran, dass nur sie als neues Rudelmitglied für uns in Frage kommt. Als wild und quicklebendig erwies sie sich bereits anlässlich erster Ausflüge. Ob auch Langzeitausdauer zu ihren Eigenschaften zählt, konnten wir nicht ermessen. Und dann: Haben Mensch und Hund je so gut zusammen gepasst? Mit jedem Training, in einigen kürzeren Wettkämpfen, Halbmarathons und bisher 10 Marathon- und Ultraläufen bewies Roxi eine geradezu märchenhafte Ausdauer. Verschüttete finden, Blinde führen, Epileptiker vorm nahenden Anfall warnen, erlegtes Wild apportieren, Rauschgift oder Trüffel erschnüffeln, Schafe bewachen – Hunde verfügen über die erstaunlichsten Eigenschaften. Bildete man sie entsprechend aus, wäre sicher auch Roxi auf dem einen oder anderen Gebiet gut zu verwenden. Was sie aber nie lernen musste, weil sie’s in den Genen trägt, ist ausdauerndes Laufen. Roxi wurde zum Laufen geboren!

Gleich geht’s los

Sonnenverliebten Läufern kann ich 2014 nur empfehlen, sich für dieselben Wettkämpfe wie ich zu entscheiden. Zum achten Mal Sonne im achten Langdistanzwettkampf in diesem Jahr! 8:50 Uhr: Das überschaubare Häufchen Ultras finden die Sonnenstrahlen tief unten im Burghof Warberg um diese Zeit natürlich noch nicht. Zu jäh und hoch ragen Festungsmauern und Fachwerkbehausungen um uns herum auf. Sybille und der blinde Didi bilden ein Zweiergespann. Über ein zum Ring verknotetes Stück Kletterseil sind sie miteinander verbunden. Zum Start werden wir uns gleich auf der Brücke über den ehemaligen, auf dieser Seite der Burg längst zugeschütteten Wassergraben aufstellen. Die Begrüßung durch die Wettkampfleitung ist zu Ende. Alles trottet Richtung Burgtor und Roxi heult, quietscht, fiept zum Steinerweichen jämmerlich. Spätestens seit ich mir die Laufklamotten überstreifte, weiß sie, weshalb wir hier sind. Trotzdem wirkte sie bislang beherrscht und ruhig, bewahrt die „Contenance“ aber nur, bis sich das vielbeinige Rudel Zweibeiner von ihr entfernt.

Wir folgen erst, als der letzte Läufer im dunklen Schlund des Burgtors verschwunden ist. Die letzten Sekunden vorm Start: Ich habe mich auf eine Treppenstufe ganz am Ende der Startaufstellung gesetzt. Countdown … fünf Sekunden vor der Zeit starte ich meine Uhr, greife dann fest in Roxis Halsband … 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Los. Unterm Applaus einiger Zaungäste setzt sich das Laufvolk in Bewegung. Schlagartig gebärdet sich Roxi als Furie, jault, bellt, zerrt mit aller Kraft an ihrer Fessel … Diese Minuten unserer gemeinsamen Wettkämpfe hasse ich wie die Pest. Ich muss Strenge zeigen, drohen, Gewalt anwenden, zugleich tut mir mein Hund unendlich leid. Roxi will gehorchen, ihren Rudelführer wie stets zufriedenstellen, schafft es aber nicht. Instinkte nehmen sie als Geisel, Hormone zwingen sie ihrer Bestimmung zu folgen. Und die heißt Laufen! Ich warte eine halbe Minute, stehe dann betont langsam auf, befehle „Sitz!“, will uns als gesittet startendes Gespann präsentieren … und weiß doch im Voraus um die Vergeblichkeit dieses Versuchs. Schon beim „K“ von „Komm!“ wirft sie sich wie entfesselt in die Leine, erwürgt sich schier im Halsband, röchelt, gurgelt, keucht …

Den Quad-Fahrer des Roten Kreuzes überrumpeln wir. Längst wähnte er alle Teilnehmer auf der Strecke und nun trägt dieses seltsame Gespann auf sechs Beinen die rote Laterne an ihm vorbei. Die Straße dorfauswärts, sanft bergan, links abbiegen und dann, nach nur 300 Metern – dem Hundehimmel sei Dank – hügelwärts in einen Feldweg. „Sitz!“ Flugs löse ich die Leine, entlasse meinen Hund in die Freiheit und suche Tuchfühlung zum Ende der Läuferschlange. Roxi braucht dafür nur Sekunden, ich immerhin ein paar Minuten. Wald verschluckt den bunten Haufen und auf enger Pfadspur im Dickicht starte ich erste Überholmanöver.

Unterwegs mit Roxi

Ich bin es gewohnt, dass Mitläufer vielfach Hund und Herrchen einander nicht zuordnen können. Ihr unstetes Pendeln – vor – zurück – vor – zurück – vor –, besonders auf den ersten Kilometern, verwirrt die meisten. „Roxi ist mein Scout! Sie rennt voraus und wenn irgendwo ein Tiger oder ein Löwe auf der Lauer liegt, dann meldet sie das!“ gebe ich einem Laufpaar scherzhaft zur Antwort, das mich auf Roxi anspricht. Erste Fotos entstehen: Eins von einem Hinweisschild mit dem Gebot Hunde anzuleinen. Das wichtige Adjektiv „bissige“ entgeht mir in der Eile. Ergo lebe ich fortan unter der drückenden Last einer scheinbar begangenen Ordnungswidrigkeit. Alsbald überhole ich die mit Didi „verkettete“ Sybille und stehe wenig später vor Roxis erstem Badeteich des Tages im Waldsaum des Elms.

Planlos

Kurzum: Im wilden Aufgalopp der ersten Viertelstunde bewege ich mich einfach vorwärts, wie Umstände und Gelände es verlangen und nehme dabei von allem Notiz, was mich umgibt. Zu mir selbst finde ich erst später am Waldrand. Tempo heute? Müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Schon jetzt ändern sich die Geländebedingungen alle paar Sekunden. Auch die Unbekannten „Tagesform“ und „was ich an Energie in mir trage“ führen das Aufstellen von Tempogleichungen auf so lange Distanz ad absurdum. Und dann ist da noch der strahlend blaue Himmel! Es wird warm werden heute und die Streckenkarte droht mit etlichen Kilometern ohne Schatten. Also frühzeitig über den Durst trinken, um den Flüssigkeitsverlust so gering wie möglich zu halten und Laufen nach Gefühl – eine andere Wahl bleibt mir nicht.

Linksterrorismus

Das linke Knie meutert ein wenig, es zieht in der Pobacke links und das Hüftgelenk auf derselben Seite lamentiert einmal mehr, dass es mir schon sechzig Jahre treue Dienste leistet. Wenn das so bleibt, wird es orthopädisch hart werden. Aber ich werde es aushalten und den Erfolg erzwingen, wie noch jedes Mal. Fast alle unguten Signale empfange ich in dieser Saison aus dem linken Bein. Lange Jahre war ich dort beschwerdefrei, musste mich stattdessen terroristischer Anschläge aus der rechten unteren Extremität erwehren. Das liegt an der Heimtücke meiner eigentlichen Widersacher, die sich in den Terrororganisationen LWS und ISG gegen mich verbündet haben …

Mensch und Hund

Wer gern im Mittelpunkt steht, sollte (Ultra-) Wettkämpfe mit Hund bestreiten. Tunlichst unterlassen sollte es dagegen, wer möchte, dass sich aller Augen und Aufmerksamkeit auf ihn als Person fokussieren. Mit Roxi bin ich an jeder Verpflegungsstelle und jedem Streckenposten unbestritten die Sensation des Tages. Und man sorgt sich um … Roxi! Kann sie denn … ? Wird sie denn … ? Ob sie denn … ? Vielleicht will sie … ? Viele Verpflegungsstände weit parke ich Roxi jeweils abseits im „Sitz!“, wo sie geduldig wartet, bis Herrchen seine Becherchen geleert hat. Später fehlt mir die Kraft, um die Wohlerzogenheit meines Vierbeiners auf diese Weise zu demonstrieren. Eine Helferin beobachtet uns irgendwo beim „Navigieren“ und hält – als wir ihr am letzten Verpflegungstand anscheinend ein zweites Mal begegnen – mit ihrer Begeisterung nicht hinter dem Berg: „Der hört aufs Wort!! Als Sie vorhin „Rechts!“ gesagt haben, wechselte er tatsächlich auf ihre rechte Seite!??“ Dergleichen beeindruckt Menschen ohne Hund und manchmal noch mehr solche, die selbst einen an der Leine halten. Außerstande oder einfach ohne Antrieb ihre vierbeinigen Gefährten für ein Leben mit dem Menschen zu erziehen, sehen sie in Roxi ein besonders gelehriges, begnadetes Exemplar der Gattung Hund. Roxi ist zweifelsohne gelehrig und willig, aber das gilt für die meisten anderen Vierbeiner ebenso. Was sie kann, verdankt sie der Geduld von Frauchen, die ihrer Ausbildung viele Stunden widmete. Diese Erziehung hatte vor allem zwei Ziele: Roxi so oft und wo immer möglich Freiheiten zu gewähren und sie in der Menschenwelt vor Schaden zu bewahren.

Es wird wärmer

25, 26, 27, 28, 29 dann 30 Kilometer gelaufen, alle auf Asphalt. Entlang und neben der Straße gibt es wenig zu schnüffeln, also tippelt Roxi einfach vor sich hin, oder – wenn ihre Sicherheit es verlangt – per Kommando an meiner linken Seite. Schwarzer Hund unter ungebremst strahlender Sonne. Von Zeit zu Zeit schaue ich mir Roxis Zunge an. Kein anderer Indikator gibt verlässlicher Auskunft, ob sie vorm Überhitzen steht oder nicht. Das dunkle Fell ist ihre Achillesferse. Ihre Zunge ist zweifelsohne „länger geworden“, seit wir den Wald am Westrand des Elm verließen, hängt aber noch nicht besorgniserregend weit aus dem Maul. Dennoch würde ich ihr gerne ein Bad verschaffen oder wenigstens ein paar Becher Wasser überm Fell ausschütten.

„Erkerode“ steht auf dem Ortsschild und kurz dahinter schickt man uns von der Haupt- in eine Seitenstraße. Und hier gibt es einen Bach!!! „Roxi Wasser!“ – halb Anweisung, halb Hinweis – genügt, schon steht sie bis zum Bauch im kühlen Nass, schlabbert mit sichtlichem Vergnügen, kühlt sich die Beine. Ein Stück weiter scheint der Bach tiefer. Über eine Treppe gelangen wir hinunter: „Roxi Wasser!“ Das Manöver kostet eine Menge Zeit, aber das muss mir egal sein. Jetzt ein völlig „verrückter“, für Roxi letztlich unausführbarer Befehl: „Platz!“ Einem Impuls ihres Gehorsams folgend will sie sich hinlegen, duckt sich auch ein wenig, guckt mich aber an wie: „Das ist jetzt nicht dein Ernst!?“ Immerhin umspült der Bach ein wenig mehr von Roxis Fell und ich lasse es damit bewenden. Triefnass steht sie auf der Straße, schüttelt sich, dann „klemme“ ich sie mir ans linke Bein und weiter geht’s …

Allein aber nicht einsam

Seit zwanzig Minuten dringen wir immer tiefer in den Wald vor und schrauben uns dabei unablässig höher. Ich erinnere mich an eine markante Spitze im Streckenprofil, irgendwo jenseits der 30 Kilometer. Das muss sie sein, auch wenn die Steigung nur mäßig fordert. Gut so! Ich will jeden Meter laufen und bin nun zuversichtlich, mein „Gelübde“ auch heute nicht brechen zu müssen. Menschen begegnen uns selten und wenn, dann als Helfer oder Läufer. Wobei letztere Spezies einen hohen Seltenheitswert besitzt. Meist genieße ich das Solistendasein, den wunderbaren Effekt mit einer Vielzahl schöner Orte für Augenblicke allein zu sein. Alleinsein belastet mich selten, im Grunde nur bei nächtens ausgetragenen Wettkämpfen in Verbindung mit miserablen Bedingungen. In Biel war es so, als ich im Regen über einen elenden Damm stolperte. Oder auch in der Ulmer Laufnacht, wo mich eine rätselhafte Schwäche ans Aufgeben denken ließ. Im Duo mit Roxi fühle ich mich nie allein. Sie hat Persönlichkeit und Seele, ist eben nicht bloß ein Tier. Ihr von Instinkten und Gefühlen gesteuertes Sozialverhalten macht sie zur treuen „Gefährtin“. Entwicklungsgeschichtlich lebten Menschen von jeher in der Sippe und Hunde im Rudel. Im Grunde dieselbe Gesellschaftsform in der die Individuen sich einander zugehörig fühlen und gemeinsam das Überleben sichern. Vielleicht gewöhnten sich Hunde deshalb so bereitwillig an ein Leben mit dem Menschen.

Unerwartete Begegnung

Endlich bergab und alsbald auch wieder an den Waldrand. Ich werde mit weiteren Aussichten beschenkt, atme wieder norddeutsche Weite, blicke hinüber zum Harz. An den haarfein über dem höchsten Rücken auszumachenden Sendeanlagen meine ich sogar den Brocken zu erkennen. Zahm und harmlos wie der Elm wirkt dieses immerhin mehr als 1.100 Meter hohe deutsche Mittelgebirge aus der Ferne. – Roxi verharrt, tippelt ein Stück, zögert erneut. Entweder ist ihr die Situation nicht geheuer oder sie hat irgendwo ein Tier ausgemacht. In diesem Fall trifft beides zu: Zwei Pferde kommen uns auf dem Weg entgegen. Wären die Pferde ohne Begleitung, schlüge sie einen weiten Bogen, um den monströsen Kreaturen auszuweichen. Aber sie werden von Menschen am Zügel geführt und alle Menschen sind Roxis Freunde! Also ganz rechts halten und zügig vorbei … Meine Hirnfunktionen haben anscheinend unter der Dauerbesonnung Schaden genommen: „Ist das ein Friese?“ frage ich den Mann an der Spitze des kleinen Pulks. – Wieso eigentlich? Wieso frage ich überhaupt? kennt man mich doch im Allgemeinen als einen der mundfaulsten Läufer des bekannten Universums. Und weshalb äußere ich mich in Sachen „Pferderassen“? Ein Metier, in dem mich nicht einmal Halbwissen vor Blamagen schützt. Friesen haben dicke, mit langen Haaren betresste Fesseln. Gut und schön. Aber das ist auch schon das Einzige, was dieses Pferd von einem Friesen an sich hat. Ich hab’s nachgeschlagen: Die Decke von Friesen ist schwarz, nicht braun und auffällige Blessen stellen sie erst recht nicht zur Schau. Folgerichtige Antwort des Pferdeführers: „Nein! Eine Mischung von „xxxx“ und „xxxx“!“ Kann ich mir sowieso nicht merken, denke ich und vermag die beiden Pferderassen Augenblicke später schon nicht mehr wiederzugeben ...

Was die Strecke gibt und was sie mir nimmt

Die ersten anderthalb Stunden bescheren uns aus leicht erhöhter Position viele herrliche Aussichten über das dem Elm im Norden vorgelagerte Land: Ackerbau, in der Mehrzahl dunkelgrün wogende Getreidefelder, die sich bis zum Horizont, vielleicht aber auch endlos darüber hinaus, erstrecken. Häufig verläuft der Kurs hart am Waldrand, aus dem mehrfach derselbe Wohlgeruch durch die Nase zieht. Eine herrliche, unbekannte Duftmischung aus verschiedenen Kräutern! Obschon die Mehrzahl der Kilometer meine Füße vor keine Probleme stellt, hat der Kurs doch alle Untergründe im Angebot: Von absolut eben auf Asphalt, über fest geschottert, zu uneben in jeder Form. Mal holprig auf Steinen in allen Größen dann wieder über knubblige Graspisten mit heimtückisch verdeckten Löchern oder in tiefen, von Regenwasser ausgewaschenen Furchen. Auf Wanderpfaden und im Halbdunkel des Waldes lauern nicht selten gemeine Wurzeln oder hämisch grinsende Steine. Latent die Gefahr umzuknicken oder zu stolpern, ganz besonders bei fortschreitender Erschöpfung. In wessen Beutel noch ein paar Körner übrig blieben, der hat sogar die Chance auf der schmierigen, manchmal knöcheltief glitschigen Pfadspur der Schlussetappe ohne Bauchlandung durchzukommen. Ich will mir gar nicht erst vorstellen, durch welchen Morast wir gewatet wären, hätte es in den Vorwochen ergiebiger geregnet …

Also reichlich Gelegenheit zu Unfällen und ich mache leider Gebrauch davon: Mit dem linken Fuß knalle ich irgendwann gegen einen Stein, mit dem rechten Zeh Stunden später gegen eine gut getarnte Wurzel. Beide Male durchzuckt mich heftiger Schmerz. Ansonsten bleibt das Ungeschick folgenlos. Und als mich eine Wurzel nach etwa 47 Kilometern tatsächlich von den Beinen holt, dämpft glücklicherweise weicher Waldboden meine Landung. Fluchend rappele ich mich wieder auf, habe aber außer verdreckten Gliedmaßen und Klamotten keine Verluste zu beklagen. Einer der herbeieilenden Mitläufer erkundigt sich vorbildlich – mehr noch: rührend! –, ob mir auch wirklich nichts fehlt.

„Einfach zu laufen“ oder gar „erholsam“ sind Prädikate, die ich – natürlich völlig subjektiv – nur wenigen Abschnitten und naturgemäß am Anfang zugestehe. Feste Wirtschaftswege sowie asphaltierte Straßen und Radwege, an sich das Mekka der Genussläufer, fordern mit Steigung oder Gefälle. Und wenn nicht das, dann macht mir die zunehmende Hitze zu schaffen. Zwar tanke ich an jeder Verpflegungsstelle drei Becher Wasser, die Dehydrierung schreitet dennoch munter fort. Etwa ab Kilometer 30 werde ich das Durstgefühl gar nicht mehr los. Noch mehr zu trinken bringt aber nichts, worüber das Völlegefühl im Magen, noch lange nach jeder Tränke, verlässlich Auskunft gibt.

Caspar David Friedrich hätte seine Staffelei aufgestellt

Mit Spektakulärem kann keine der unzähligen Aus-, Ein- und Weitsichten am, im und um den Elm herum aufwarten. Dafür umgibt einen beinahe ständig Idyllisches. So sehr, dass es mir gelingt die unübersehbaren Spuren der Zivilisation (beispielsweise ein gigantisches, völlig deplatziert wirkendes Kraftwerk) schlichtweg nicht zur Kenntnis zu nehmen. Hier ein grüner Blätterdom, dort eine Pflanzenkolonie am Waldrand. Singuläre Baumgestalten, duftend blühende Stauden, Pferde auf einer Koppel, immer wieder Vogelkonzerte, ein mit üppigem Grün überladener Geländeeinschnitt, geheimnisvolle Pfade im Dickicht, Fachwerkhäuser in den Ortschaften, einladende Ausflugslokale. Sanft ansteigende Hänge, wellige Umgebung. Da ragt nichts jäh, alles erstreckt sich. Manchmal weithin, lässt den Geist Ruhe finden, wenn schon nicht den Körper … Eine wundervolle, für mich sehr norddeutsche Landschaft.

Um Zeiten und Plätze habe ich auch gekämpft

Nach zehn Kilometern interessiere ich mich erstmals für die Uhr und bin überrascht den Schnitt von 6 min/km nur geringfügig zu überschreiten. Nach zwanzig, auch noch nach dreißig Kilometern, am westlichen Rand des Elms, dieselbe erfreuliche Feststellung. Allerdings spüre ich nach dieser (relativ) kurzen Distanz erste Anzeichen von Ermüdung. Eine Teilschuld dafür gebe ich dem seit drei Stunden grell hernieder brennenden Stern. Alles in allem verdichtet sich meine Selbstwahrnehmung zur Überzeugung dem flotten Anfangstempo „demnächst“ Tribut zollen zu müssen. Genau das geschieht nach etwa vierzig Kilometern, in der Senke südlich des Elms, zwischen ausgedehnten Feldern, ohne schattigen Fleck. Merkwürdig: Selten hat die Sonne mir so zugesetzt wie heute. Ein alle Fasern durchdringendes Gefühl von Schwäche ergreift immer mehr Besitz von mir. Was ist mit Roxi? Die Schwarzbehaarte lässt sich den Spaß nicht verderben. Einen kurzen Fotostopp nutzt sie zur Fellpflege, wälzt sich wohlig im Gras am Wegrand. Für mich eine ungemein wichtige Demonstration von Wohlbefinden. Ich brauche mir also keine Sorgen um Roxi zu machen. Um mich schon eher, denn etliche Kilometer fehlen noch bis ins Ziel!

Kilometer 43: Entlang eines sanft gegen den Wald ansteigenden Feldweges, scheint die Luft zu stehen. Die Zunge klebt am Gaumen, Schweiß perlt im Gesicht. Was bleibt sind unauslöschlich gespeicherte Routinen: Schritt um Schritt setzen, laufen, laufen, laufen ... Weil ich’s will, weil’s noch geht und vor allem, weil nichts anderes in Frage kommt. Ich quäle mich über einen besonderen Weg: Kleinformatige Tafeln erklären Natur. Ritterschlag für einen Weg wie hundert andere auch. Jetzt darf er sich „Naturlehrpfad“ nennen. Noch so ein Automatismus: Kurzer Halt, Täfelchen anvisieren – „Die Weinbergschnecke“ –, Klick! – und weiter. Auch „Der Specht“ und „Die Nachtigall“ zwingen mich kurz zu verharren. Dann ist es genug. Botanische Weisheiten und der Rest von „Brehms Tierleben“ können mir gestohlen bleiben. Der hellgraue Belag des Weges reflektiert grell das Sonnenlicht. Wie es scheint, will mich mein Lieblingsstern heute von allen Seiten rösten. Weitere zwei, drei Minuten Tappen, Scharren, Schlurfen. Endlich der rettende Waldrand! Einigermaßen benommen schlüpfe ich in einen dämmrigen Pfad, bin für Sekunden fast blind. Ein, zwei Minuten vergehen, bis die Blendung vollends weicht.

Phoenix aus der Asche

Herrlicher Wald, guter Wald, du lieber Freund und Verbündeter. Übermäßiges Austrocknen verhindert der Wald, die weiter um sich greifende Schwäche kann er nicht aufhalten. Der Gedanke drängt sich mehrfach auf und ich lasse ihn wenigstens als Frage zu. Sinnlos ihn von sich zu weisen, umso mächtiger ergriffe er Besitz von mir: ‚Werde ich bald nicht mehr laufen können?’ – Ich fürchte mich nicht vor diesem Moment. Vielleicht, weil ich immer noch fest daran glaube, dass es so weit nicht kommen wird. Extreme Steigungen sind in dieser sanften Landschaft keine zu erwarten. Und einen Fuß vor den anderen setzen, superlangsam vor sich hintraben, das funktionierte doch immer, gleichgültig wie erschöpft ich auch gewesen sein mag. „Stehend k.o.!“ gilt als Synonym für beinahe völlige Erschöpfung. Es passt für mich für die Kilometer zwischen 50 und 60. Und trifft es auch wieder nicht, denn noch immer trotte ich vor mich hin. Minute für Minute in kühler Waldluft, schließlich abwärts. Lange Zeit abwärts.

Am Waldrand paaren sich erstmals die Pfeile. Solche, die mich hinunter nach Schöningen schicken und jene, die mir ihre Spitze wie Speere entgegen recken. Hinunter, hinunter, hinunter, sehr lange durch Ortsteile von Schöningen. ‚Oh mein Gott! Und nachher alles wieder rauf!’ Niemand vernimmt mein Stöhnen, es vollzieht sich innerlich, wie meist. Zu diesem Zeitpunkt hege ich keinen Zweifel, dass mich der Rückweg in ein paar Minuten dahinraffen wird … Hinunter, hinunter, … Auf dem Burgplatz herrscht ein bisschen Volksfeststimmung. Namentliche Begrüßung mit Herkunft. It’s Showtime: „Sitz!“ vor der Fachwerkszenerie des Stadtkerns. Für eine Minute bilden Roxi und ich die Sensation des Nachmittags. Das baut mich mental ein bisschen auf. Zur physischen Erbauung verabreiche ich mir die beiden letzten Gelbeutel. Vielleicht hilft es!? Bestimmt hilft es, wenn ich nur fest daran glaube!

Und dann kommt alles ganz anders. Es dauert einige Minuten, fast den kompletten Weg durch die Stadt hinan, zuletzt in einer Kastanienallee einigermaßen fordernd bergauf, bis ich realisiere: Die Schwäche der letzten anderthalb Stunden ist verschwunden! Wie weggeblasen! Fühle mich natürlich nicht taufrisch, aber kräftig genug für den unbekannten Rest. Wer traut nach 65 harten Kilometern so einem Frieden? Ich nicht. Wir treffen auf Andreas, der sich schon im Vorfeld als treuer Leser meiner Laufberichte zu erkennen gab. „Macht es dir was aus, wenn wir zusammen laufen?“ – „Wenn ich nicht reden muss!“ entgegne ich und empfinde sofort, wie brüsk das klingen muss. Aber noch unterstelle ich, jedes Wort zuviel brächte die Schwäche zurück. Eine längere Steigung noch im Wald, dann nur noch hinab, was ich mangels Ortskenntnis jedoch nicht weiß.

Bin jetzt fast siebeneinhalb Stunden unterwegs. Sekunden gerinnen zu Minuten, viel Zeit bleibt nicht mehr. Selten vermag ich meinen Ehrgeiz vollkommen abzuschalten. „Unter acht“ wollte ich es schaffen. Ich geb’s zu, weil man sich’s denken kann und alles andere gelogen wär’. Lange vor Schöningen hatte ich schon alle Hoffnung fahren lassen, aber nun ist die Kraft wieder da. Vielleicht …, wenn … ? Vom sanft einlullenden Forstweg wechseln wir abrupt auf einen Trampelpfad. Und was für einen: Den allerübelsten Steig der ganzen Strecke. Holprig und glatt, manchmal glitschig, einmal durch ein auf zehn (zwanzig?) Meter ausgedehntes, morastiges Loch. Mehrfach komme ich ins Schleudern, falle aber nicht hin. Zum Glück habe ich wieder genügend Kraft, um konzentriert das Gleichgewicht zu halten. „Das hätt’s jetzt auch nicht mehr gebraucht!“ fluche ich vor mich hin. Andreas ist mir ein Stück voraus. Hat er’s gehört? Doch der scheint sich mehr für Roxis unstetes, alle Seitenwege und Unterholz einbeziehendes Geschnüffel zu interessieren: „Hier geht’s lang Roxi! Inzwischen müffeln die doch alle. Du musst doch riechen, wo sie hin sind!“ Er kennt Roxi nicht, sonst wüsste er: Sie spürt ganz anderen, weit verführerischen Duftnoten nach. Da locken Fährten von Hase, Reh, Hirsch, Eichhörnchen oder gar Fuchs und Dachs. Auf 72 Kilometer Elm feiert Roxis Nase vor allem ein rauschendes Fest mit tausendundeins Gerüchen.

Das Beste kommt zum Schluss!* Gilt das auch für mich?

Letzte Verpflegungsstelle: Ein Becher Wasser noch, das muss genügen. Vier Kilometer trennen uns vom Ziel, sagt man uns, relativiert aber zur Sicherheit die Angabe: „Höchstens fünf!“. Ein lächerlicher Kilometer macht den Kohl nicht fett. Aber eben dieser „lächerliche Kilometer“ wird entscheiden, ob ich mein vorgegebenes Ziel doch noch erreiche oder nicht. Was macht es für einen Unterschied – wirst du denken –, ob die Uhr ein paar Sekunden über oder unter acht Stunden stehen bleibt. Und du hast recht. Raum und Zeit sind relativ: Gemessen am Sieger bin ich ohnehin eine lahme Schnecke, für meine Verhältnisse immer noch relativ schnell. Und was bedeuten schon ein paar Sekunden, bezogen auf acht lange Stunden fortwährenden Kampfes? Was ändert sich für die Welt, für den Elm Super Trail als Ganzes oder auch nur für mich, wenn ich unterm Limit bleibe? Richtig: Absolut nichts. Und doch ist es mir wichtig das Zeitziel zu realisieren. Ich habe die Forderung vorher formuliert, sie über viele Stunden anvisiert, alle verfügbare Kraft investiert, wurde unterschwellig von der Marke motiviert. Und deshalb will ich nun mit aller Macht unter acht Stunden im Burghof einlaufen!

*) „Das Beste kommt zum Schluss!“ ist der Titel einer Tragikkomödie mit Jack Nicholson und Morgan Freeman aus dem Jahr 2007. Ein wahnsinnig guter, wahnsinnig unterhaltsamer, wahnsinnig zum Nachdenken anregender Film!

Abrupt verlassen wir den glitschigen Pfad und finden uns am Waldrand wieder. Scheinbar zum Greifen nah ducken sich Häuser eines Dorfes am Hang. Ist das Warberg? Hinter der nächsten Buschgruppe erlange ich Gewissheit: Das plumpe Vierkant des Burgfrieds überragt unverwechselbar das dörfliche Panorama. Wie weit ist das noch? Schwer zu schätzen. Blick zur Uhr: 7:52 h. Das könnte … das müsste … Vielleicht mühe ich mich vergeblich, will aber nichts unversucht lassen und mobilisiere alle Reserven. Wir hetzen ein Stück am Waldrand entlang, dann scharf rechts auf grasigen Pfad. Hangabwärts werde ich schneller, höre Andreas’ Schritte hinter mir. Jetzt jemanden im Nacken zu haben hilft, auch wenn ich Andreas nicht als Konkurrent betrachte. Auf der holprigen Graspiste hole ich raus was geht und „fange“ Roxi rechtzeitig ein: „Roxi langsam!“** Seite an Seite flitzen wir auf die Straße, wechseln kurz darauf noch einmal die Richtung, halten jetzt direkten Kurs Richtung Burg. Leichtes Gefälle hilft und ich renne, als ginge es um mein Leben. Andreas kommt längsseits, überlegt es sich dann aber anders: „Ich lasse euch den Zieleinlauf!“ Sprichts und lässt sich zurückfallen. Das Burgtor kommt in Sicht. Blick zur Uhr: Noch zwei Minuten!!! Mein Herz pumpt wie wild und vollführt einen zusätzlichen Luftsprung: ‚Ich schaffe es tatsächlich unter acht Stunden!!’ Mit Karacho auf die Brücke, durchs Burgtor und dem lebhaften Beifall aller Versammelten entgegen. Nach genau sieben Stunden und 59 Minuten wetzen Roxi und ich über die Ziellinie.

**) „Langsam!“ ist für Roxi das Kommando, an der linken Körperseite zu laufen. Sie ordnet die Anweisung keinem bestimmten Lauftempo zu.

Mit Roxi im Ziel

Acht Stunden sind eine lange Zeit. Für Mensch und Hund. Schon während der letzten Stunden unterwegs habe ich für mich (und natürlich auch für Roxi) beschlossen, keine noch längeren „Mega-Gassis“ ins Auge zu fassen. Nicht missverstehen: Ich kann mir keine Strecke vorstellen, auf der meine ständige Laufbegleiterin schlapp machen würde. Roxis trainierbare Ausdauer übertrifft meine um Längen. Für einige Jahre wird das hoffentlich auch noch so bleiben. Allerdings: Roxi läuft frei in Wettkämpfen, von der Anfangsphase abgesehen, wie es ihrer Natur entspricht und nur dann ergibt ein gemeinsamer Lauf für uns Sinn. Von mir als Hundeführer erfordert das ständige Wachsamkeit, um Roxi jederzeit „einfangen“ zu können. Da wir nie völlig „zivilisationsfern“ laufen, können sich jederzeit kritische Situationen ergeben. Etwa bei der Überquerung von Straßen, wenn Radfahrer entgegen kommen oder – noch gravierender – Unbekanntes, Unvorhersehbares. Sich über acht Stunden dem Wettkampfgeschehen auszusetzen, parallel dazu und trotz fortschreitender Ermüdung die Konzentration auf meinen Vierbeiner nicht zu vernachlässigen, empfand ich als grenzwertig.

Ergebnis: 7:59:00 h, Platz 22 gesamt, Platz 1 in M60.

 

Fazit zur Veranstaltung

Eine tolle Strecke, die einen Läufer in vielerlei Hinsicht fordert: Mit Anstiegen, vielen „trailigen“ Einlagen und natürlich ihrer enormen Länge. Bei sonnig warmem Wetter kommen die Faktoren Dehydrierung und Überhitzung in besonderem Maß zum Tragen. Bei schlechtem Wetter, muss man auf den vielen ungeschützt zu laufenden Abschnitten mit langen Gegenwindpassagen rechnen. Die Ausblicke rund um den Elm darf man mit Fug und Recht als traumhaft schön bezeichnen. Waldliebhaber kommen durch die Ausflüge in (auf?) den Elm ebenfalls auf ihre Kosten.

Organisation und Versorgung – vor allem unterwegs durch zahlreiche, engagierte Helfer – empfand ich als vorbildlich.

Verbesserungsvorschlag: Man sollte Läufer, die 72 km an (möglicherweise heißen) Maitagen vor sich haben, nicht erst um 9 Uhr auf die Strecke schicken, sondern bereits um 6 Uhr morgens, wie das auch auf dem Rennsteig Usus ist.

 

Bildnachweis: Die Bilder mit Rahmen wurden freundlicherweise von Andreas Jackisch zur Nutzung überlassen. Alle anderen Fotos: Udo Pitsch.

 

Wir über uns Gästebuch Trekkingseiten Ines' Seite Haftung
logo-links logo-rechts

zum Seitenanfang